Beat Feuz überrascht in Südkorea und holt Olympia-Silber im Super-G

Beat Feuz gelingt der Exploit im Super-G.  Bild AP  AP

Matthias Mayer hat der Skifahrer-Nation Österreich einen Tag der nach dem olympischen Abfahrts-Debakel mit Gold im Super-G einen unverhofften Glücksmoment beschert.

Als zweitbester Österreicher lag der Oberösterreicher Vincent Kriechmayr nach 30 Läufern mit 0,69 Sekunden Rückstand auf Rang sechs.

Doch Sotschi-Olympiasieger Kjetil Jansrud musste sich 18 Hundertstelsekunden hinter Mayer mit Bronze begnügen, Silber holte der Schweizer Beat Feuz (+0,13), der in der Abfahrt hinter Jansrud noch Dritter geworden war.

Matthias Mayer war über seinen Gold-Triumph und seine Wahnsinnsfahrt selbst überrascht. Kein Wind heute, da treibt es dich auch runter. Ich bin über den Zielsprung rüber und habe mir gedacht, so, das könnte jetzt die Goldfahrt gewesen sein. Das vorletzte Tor habe ich gerade noch erwischt und dann habe ich grün gesehen.

In einer ersten Reaktion bedankte sich Mayer gleich beim Trainerteam: "Es gibt so viele Leute, bei denen ich mich bedanken muss". Dem ganzen Team und meiner Familie natürlich an erster Stelle. "Ich habe mir mehr zugetraut", meinte Sander, der in der Abfahrt Zehnter geworden war, im ZDF. Aber es schön, auch im Super-G etwas abzuräumen und ich kann sagen, das war mein Maximum. "Aber auch eine herzliche Gratulation an Österreich, ihr habt euch diese Goldmedaille verdient".

Kjetil Jansrud (Bronze): "Ich habe gewusst, dass es eng werden kann". Das kann man leicht akzeptieren, wenn man am Ende eine zweite Medaille bekommt. So ein Rennen ist alle vier Jahre, entweder fährt man perfekt, oder hat kleine Fehler drin. Ich glaube, dass wir in den letzten Jahren bei Olympia auch Glück hatten, dass es so eine Serie gegeben hat. "Aber der Matthias hat uns heute den Arsch gerettet".

Aksel Lund Svindal (5.): "Ich bin logischerweise jetzt fertig mit der Olympiade". Heute ist es nicht so gegangen, wie ich mir es gewünscht habe. Aber so ist es halt.

Matthias Mayer (Olympiasieger): "Ich wollt einfach eine gute Fahrt zeigen. Ich gratuliere Matthias, er hat es sich 100% verdient". - + 0.77), ein weiterer Österreicher innerhalb der besten Zehn einreihen.

Vincent Kriechmayr (6.): "Ich habe mit Nummer 1 Peter Fill gesehen, der hat Probleme gehabt".

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