Einmischung in US-Wahl: Anklage gegen 13 Russen

Robert Mueller Sonderermittler in der Russland-Affäre

Sie hätten mit ihren Aktionen schon 2014 begonnen, heißt es in der heute vom US-Justizministerium veröffentlichten Klageschrift einer Grand Jury. Ziel sei es gewesen, im politischen System der USA "Zwietracht zu säen". Es gebe dafür genügend Hinweise, teilte das Büro von Russland-Sonderermittler Robert Mueller mit. Einige der Angeklagten hätten sich als Amerikaner ausgegeben und mit Personen kommuniziert, die mit der Kampagne des späteren Wahlsiegers Donald Trump in Verbindung gebracht würden. Mueller hat den Auftrag zu untersuchen, ob von Russland aus in den US-Wahlkampf eingegriffen wurde.

An der Operation waren den Angaben zufolge "hunderte" Menschen beteiligt, mit einem Budget von mehreren Millionen Dollar. Die Gruppe war in Putins Heimatstadt St. Zwei der angeklagten Unternehmen sollen Verträge mit der russischen Regierung gehabt haben.

Die US-Justiz hat Anklage gegen 13 russische Staatsbürger sowie drei russische Organisationen wegen Einflussnahme auf US-Wahlen erhoben.

Diese Anklage ist in der lange wogenden Affäre um eine Wahleinmischung ein sehr großer Schritt.

Der damals gewählte Trump hatte eine Wahleinmischung seitens Russlands immer bestritten. Er bezeichnet die Ermittlungen als Hexenjagd und warf den Ermittlern Parteinahme vor - ein seit der Watergate-Abhöraffäre um Richard Nixon einmaliger Vorgang.

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