Flughafen Düsseldorf lockt Eurowings mit Millionen-Zuschüssen

Eurowings Geschäftsführer Oliver Wagner und Thomas Schnalke Sprecher der Geschäftsführung des Düsseldorfer Flughafens haben ihre Pläne bekannt

Düsseldorf. Eurowings wird sein Engagement am Düsseldorfer Flughafen deutlich verstärken und sein Angebot um 30 Prozent aufstocken.

Die Billigfluggesellschaft wird ihr Engagement in der Landeshauptstadt verstärken - und soll damit die Insolvenz der Air Berlin im Langstrecken-Angebot ausgleichen. Das spürt nun auch der Düsseldorfer Flughafen.

Eurowings verlegt seine Langstrecken-Flüge von Köln-Bonn nach Düsseldorf.

Weil Eurowings sieben Langstreckenjets in der NRW-Hauptstadt stationieren wird, die bislang in Köln-Bonn abflogen, rechnen Branchenkenner mit rund einer Million Passagiere nach Übersee. Dieser Erfolg ist Ausdruck der Stärke unseres Flughafens als Tor Nordrhein-Westfalens in die Welt.

Das berichtet die in Düsseldorf erscheinende "Rheinische Post". "Die enge Partnerschaft mit der Eurowings ist der Beginn einer starken, kundenorientierten Kooperation, die letztlich auch eine bessere operative Ausgestaltung der Prozesse ermöglicht".

Flüge zu europäischen Zielen werden ebenfalls aufgestockt: So werden bis zu fünf Mal täglich Düsseldorf und Wien verbunden, bis zu elf Flüge pro Tag gibt es zwischen der Landeshauptstadt und Palma de Mallorca.

Die Eurowings Langstrecke wird in Düsseldorf ebenfalls deutlich ausgeweitet.

Als Gegenleistung dafür, dass Eurowings künftig alle sieben NRW-Langstreckenjets in Düsseldorf stationiert, sicherte der Airport sehr schnelle Abfertigungs- und Umsteigezeiten zu. Ab April werden es bereits drei sein, die auf touristisch attraktiven Strecken vor allem in die USA wie nach Fort Myers, Miami und New York eingesetzt werden. Erstmals bietet Eurowings dann auch die besonders für Geschäftsreisende attraktive BIZclass an, die in Kürze in den Verkauf geht. Zum Winterflugplan 2018/19 werden dann vier bisher am Standort Köln/Bonn operierende Airbus A330 nachgezogen. Ziele außerhalb der USA sind Varadero (Kuba), Cancun (Mexico) sowie Puerto Plata und Punta Cana (beide Dominikanische Republik). Die für den Sommer vorgesehenen rund 40 Flugzeuge sind aber erst der Anfang. Wagner: "Düsseldorf spielt in unseren Planungen eine enorm wichtige Rolle - auch über 2018 hinaus".

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