FBI wurde vor Attentäter gewarnt

USA Florida Parkland Schüler versammeln sich vor der Marjory Stoneman Douglas High School nachdem dort tödliche Schüsse gefallen sind

Floridas Gouverneur fordert den Rücktritt des FBI-Chefs. "Wir müssen besser werden". Ein Anrufer habe bereits am 5. Januar Hinweise auf den späteren Täter Nikolas Cruz gegeben: Er habe gesagt, Cruz plane womöglich einen Überfall auf eine Schule, sei vernarrt in Waffen und wolle möglichst viele Menschen töten.

Das FBI erklärte, der Anruf sei nie weitergegeben worden und habe die Polizisten vor Ort nie erreicht. Zu den Hintergründen der Tat äußerte sich der 19-Jährige nicht.

Kritisiert wird nun vor allem das FBI. "Es ist unentschuldbar, dass das FBI den vorgeschriebenen Abläufen nicht gefolgt ist", sagte der republikanische Senator Marco Rubio aus Florida der Zeitung "USA Today". Das sei aber nicht getan worden, auch sei den Hinweisen nicht weiter nachgegangen worden.

Wegen der schweren Ermittlungspanne fordert Floridas Gouverneur Rock Scott den Rücktritt von FBI-Chef Wray.

Cruz hatte am Valentinstag kurz vor Schulschluss das Gebäude betreten und einen Feueralarm ausgelöst. Mit einer halbautomatischen Waffe erschoss er 14 Kinder und drei Erwachsene, die wegen des Alarms aus den Klassenzimmern kamen.

Cruz wurde wenig später widerstandslos in Coral Springs unweit der Schule festgenommen, als er auf dem Weg zu einem Fast-Food-Laden eine Straße entlang ging. Aus Disziplinargründen war er von der Schule geflogen. Cruz hatte die Waffe der Polizei zufolge legal erworben.

Der Sender CNN berichtete am Samstag, dass sich der Todesschütze zuvor in einem Gruppenchat mit Bekannten seit einem halben Jahr oft rassistisch, schwulenfeindlich und antisemitisch geäußert habe. Demnach sei einem Warnhinweis auf den späteren Täter Cruz nicht nachgegangen worden. Laut CNN gibt es aber keine Hinweise darauf, dass Cruz oder einer seiner Chatpartner Mitglied einer rechtsextremen Gruppierung waren.

Donald Trump (71) und Ehefrau Melania (47) besuchten am Freitagabend (Ortszeit) Überlebende des Highschool-Amoklaufs von Parkland.

Das Massaker von Parkland etwa eine Autostunde nördlich von Miami ist eines der folgenschwersten an einer Schule in den USA.

Nach dieser Tat setzte in den USA wieder eine Diskussion über das Waffenrecht ein. Es ist unwahrscheinlich, dass daraus direkte Folgen abgeleitet werden. Befürworter schärferer Regeln für den Waffenkauf und -besitz stehen Gegnern jedweder Änderung gegenüber - diese haben politisch die Oberhand. Ein Nachbar veröffentlichte ein Video, wie er vor dem Haus der Mutter mit einer Pistole hantiert - auf dem Kopf eine rote Baseballkappe mit der Aufschrift "Make America Great Again". US-Präsident Donald Trump besuchte am Freitag Überlebende in einem Spital in Pompano Beach und dankte den Helfern für ihre "unglaubliche" Arbeit. Er rief dazu auf, solche "Fälle" stets den Behörden zu melden. Er hatte vor einem Jahr ein Gesetz unterzeichnet, das psychisch Kranken den Erwerb von Waffen wieder erlaubte. Er nahm damit eine erst kurz zuvor erlassene Verordnung seines Vorgängers Barack Obama zurück.

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