Versammlung in Dresden wegen Volksverhetzung unterbrochen

Gerhard Ittner im Gespräch mit der Polizei

Der Jahrestag der Zerstörung Dresdens wird jedes Jahr von Neonazis missbraucht: Sie rechnen die Opferzahlen astronomisch hoch und geißeln die Luftangriffe britischer und amerikanischer Bomber ohne Verweis auf die Ursachen des Krieges als "alliierte Kriegsverbrechen". Daraufhin beschimpften Teilnehmer die Beamten und es kam zu Straßentumulten.

Als die Demonstranten die erste Strophe des Deutschlandliedes aus der NS-Zeit sangen, drehte die Polizei dem Lautsprecherwagen den Strom ab.

Zum dritten und letzten Demo-Tag rund um den 13. Februar hatten sich Samstag der verurteilte Volksverhetzer Gerhard Ittner (59) mit rund 200 Neonazis am Postplatz versammelt und wollte ursprünglich durch die Innenstadt ziehen.

Die Polizeidirektion Dresden leitete nach eigenen Angaben ein Strafverfahren gegen zwei Redner ein. Mehrere hunderte Menschen protestierten in Sichtweite gegen die Rechten. Gleichgesinnte hielten ihn zurück.

Ittner selbst durfte auf der Kundgebung wegen eines noch schwebenden Verfahrens in Sachen Volksverhetzung selbst nicht das Wort ergreifen. Nach Auflösung der Versammlung wandte er sich trotzdem an die bereits kleiner gewordene Menge. Er bezeichnete die Bundesrepublik als "verbrecherisches Regime", beschwor ihren Untergang und drohte den Polizisten mit Vergeltung. Die Polizei brachte Ittner später zur Befragung in einem Mannschaftswagen. Gegen sie wurde zudem ein Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz eingeleitet. Zwei Teilnehmer einer Gegendemo müssen sich wegen Widerstandes gegen Polizisten verantworten.

Bereits im Vorjahr hatte der aus Franken stammende Ittner beim Gedenken an die Zerstörung Dresdens im Zweiten Weltkrieg für einen Eklat gesorgt. Er bezeichnet sich damals selbst als "überzeugten Nationalsozialisten" und verherrlichte die NS-Ideologie als "Modell für die ganze Welt". Ittner ist mehrfach vorbestraft, unter anderem wegen Volksverhetzung.

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