Venezuela verdient Hunderte Millionen mit Cybergeld

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Maduro machte wiederholt US-Sanktionen für die Lage des Landes verantwortlich und kündigte Anfang Dezember an, der Petro werde die wirtschaftliche und soziale Entwicklung des Landes trotz der "Finanzblockade" voranbringen.

Venezuela hat nach Angaben von Präsident Nicolas Maduro Hunderte Millionen Dollar beim Start der weltweit ersten staatlichen Kryptowährung "Petro" eingenommen. Gestern begann der Vorverkauf.

Maduro will die Digitalwährung auf die nach wie vor großen Erdölreserven des südamerikanischen Landes stützen. Im Bieterverfahren würden die Preise festgelegt, hieß es aus Caracas. Gleichzeitig mahnen immer mehr Experten vor einem Zusammenbruch des Kryptowährungshypes. Zum einen soll der ausufernden Inflation entgegengewirkt werden, zum anderen könnten mit dem "Petro" Geschäfte mit ausländischen Partnern finanziert werden. Anders als etablierte Währungen werden diese Zahlungsmittel nicht von Zentralbanken ausgegeben, sondern mit Computern errechnet. Das digitale Geld soll einen Zahlungsverkehr unabhängig von Regierungsentscheidungen und Banken ermöglichen.

Am Wochenende hatte Carlos Vargas, der Kryptowährungsaufseher seines Landes, gesagt, der Petro werde Investoren aus Katar, der Türkei und anderen Staaten des Nahen Ostens anziehen.

In Venezuela werden vom "Petro" zunächst 38,2 Millionen zu Sonderkonditionen verkauft. Nach Informationen von Reuters hatten sich Berater der Regierung dafür ausgesprochen, den Petro mit Abschlägen von 60 Prozent anzubieten. Ab dem 20. März können Privatkunden und Privatunternehmen die Digitalwährung erstehen, dann sollen weitere 44 Millionen Währungseinheiten freigegeben werden. Gestützt wird die Digitalwährung damit von den weitreichenden Vorkommen im Orinoco-Fördergebiet. Die dortigen Reserven werden von der venezolanischen Regierung mit fünf Milliarden Barrel angegeben. Damit wollte der Politiker der akuten Wirtschaftskrise entgegenwirken und einer drohenden Staatspleite entgehen. Allerdings wird auch der Handel mit dem "Petro" von Strafandrohungen durch US-Behörden betroffen sein.

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