EU-Kommission mahnt wegen Grippewelle zum Impfen

Grippewelle hat Deutschland erfasst Jetzt ruft die EU-Kommission zum Handeln auf

Viele EU-Staaten würden über überdurchschnittlich viele Krankenhausaufenthalte infolge von Grippeerkrankungen berichten.

Angesichts der aktuellen Grippewelle rät die EU-Kommission zur Impfung.

Alle Bürger in der Europäischen Union sollten sich selbst und ihre Kinder impfen lassen, sagte EU-Gesundheitskommissar Andriukaitis der Zeitung "Die Welt". Impfungen seien deshalb eine "wichtige Maßnahme zur Erhaltung der öffentlichen Gesundheit und sollten eine Selbstverständlichkeit sein", sagte Andriukaitis und warnte vor "Mythen und Fehleinschätzungen über Impfungen". In der Regel dauert eine Grippewelle drei bis vier Monate. Für einen rechtzeitigen Schutz empfiehlt das Robert Koch-Institut (RKI) daher grundsätzlich, sich bereits im Oktober oder November impfen zu lassen. Der Kommissar verwies mit Bezug auf die EU-Agentur für Prävention und Kontrolle von Krankheiten (ECDC) darauf hin, dass jedes Jahr 40.000 Menschen in der EU, Liechtenstein, Island und Norwegen an Komplikationen sterben würden, die mit einer Grippe-Erkrankung in Verbindung stehen. Alleine in Deutschland sind seit Beginn der Saison nun knapp 60.000 Menschen an der Grippe erkrankt. 2017 war zu diesem Zeitpunkt noch kein einziger Grippe-Todesfall gemeldet worden. Es stellte sich nämlich in dieser Metastudie - in der 12.000 Studien, Dokumente und Notizen der letzten 80 Jahre - heraus, dass gerade für jene, die das höchste Risiko für ernsthafte Grippefolgen aufweisen (ältere Menschen), zugleich die geringste Wahrscheinlichkeit gilt, aus der Impfung irgendeinen Nutzen zu ziehen. Meldewoche fast 18.000 neue Fälle von Influenza in Deutschland registriert.

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