So teilen die Quandt-Erben das BMW-Aktienpaket auf

Die beiden Großaktionäre von BMW haben das Erbe ihrer Mutter unter sich aufgeteilt. Quelle dpa

Stefan Quandt hält jetzt alleine eine Sperrminorität.

Stefan Quandt ist milliardenschwer, einer der reichsten Deutschen und zusammen mit seiner Schwester Susanne Klatten BMW-Großaktionär.

Gemeinsam besitzen die Kinder von Johanna Quandt demnach weiter 46,8 Prozent.

Insgesamt habe sich damit am Streubesitz von BMW damit nichts geändert, sagte ein Sprecher des Konzerns.

Der Anteil der Stimmrechte von Susanne Klatten steigt nominell um gut 8 Prozentpunkte auf 20,94 Prozent, der Anteil von Stefan Quandt um ebensoviel auf dann 25,83 Prozent, wie aus Stimmrechtsmitteilungen hervorgeht. Klatten schied nun aus dieser Gemeinschaft aus und erhielt dafür 49 Millionen BMW-Aktien. Der 51 Jahre alte Stefan Quandt und Susanne Klatten (55) hätten keine Absicht, sich von ihren Anteilen zu trennen, betonte ein Sprecher der Familie. Johanna Quandt war im August 2015 gestorben, die Stimmrechte gingen daraufhin auf beide Kinder gemeinsam in einer sogenannten "ungeteilten Erbengemeinschaft" über. Sie hatte den Unternehmer Herbert Quandt 1960 geheiratet und nach dessen Tod das Erbe weitergeführt. Quandt war Ende der fünfziger Jahre bei dem damals angeschlagenen Automobilhersteller eingestiegen.

Die Quandts gehören mit einem geschätzten Vermögen von mehr als 30 Mrd. Allein das BMW-Aktienpaket von Stefan Quandt ist 13,4 Milliarden Euro wert, das seiner Schwester 10,9 Milliarden.

Die Aufteilung des Erbes hatte sich abgezeichnet.

Das einst von ihrer verstorbenen Mutter gehaltene Aktienpaket an dem Münchner Autobauer haben die beiden Erben unter sich aufgeteilt. Beide sitzen im Aufsichtsrat von BMW. Die Investition diene der Erzielung von Handelsgewinnen, teilten sie BMW mit.

Related:

Comments

Latest news

Polarluft aus Nordost: Kältewelle kommt auf Deutschland zu
Laut Wetterdienst "Wetterkontor" erreicht die Kältewelle das Münsterland Ende dieser beziehungsweise Anfang nächster Woche. Besonders kalt wird es in den Nächten: In höheren Lagen sind dann sogar Temperaturen von bis zu minus 20 Grad möglich.

Streit um Ex-Chef beschäftigt Deutsche Börse noch immer
Für den neuen Chef Theodor Weimer gibt es neben der üblichen variablen Vergütung kein zusätzliches Programm. Bereinigt um diese "zyklischen Effekte" hätten die Erlöse wie geplant "strukturell" um 5 % zugelegt.

Gegen Flüchtlinge aus Deutschland: Deshalb verschärft Macron Asylregeln gerade jetzt
Im vergangenen Jahr hatte Frankreich erstmals mehr als 100.000 Asylanträge registriert, 17 Prozent mehr als 2016. Darunter waren auch zahlreiche Mitarbeiter des staatlichen Asyl-Gerichts CNDA, die seit neun Tagen streiken.

Schüler in Florida demonstrieren für schärferes Waffenrecht
Auf der Tribüne des Parlaments in Tallahassee brachen die mit einem Car angereisten Schüler der betroffenen Schule in Tränen aus. Winfrey erklärte, die Mobilisierung erinnere sie an die Proteste gegen Rassendiskriminierung in den 1960er-Jahren.

Mädchen nach Boko-Haram-Angriff in Nigeria vermisst
Anwohner hatten nach dem Angriff zunächst berichtet, dass alle Schülerinnen mit ihren Lehrern fliehen konnten. Polizeiminister Sumonu hob aber hervor, dass bisher kein Entführungsfall bestätigt sei.

Other news