Twitter sperrt tausende Konten: Trump-Anhänger empört

Twitter geht gegen Massentweets und-Retweets vor

Twitter hat tausende Accounts blockiert, um zu überprüfen, ob diese von russischen Bots verwaltet werden. Das berichteten US-Medien am Mittwochabend (Ortszeit) unter Berufung auf das Unternehmen. Pikant: bei der überwiegenden Zahl der Konten handelt es sich um User, welche der Politik von Trump positiv gegenüber stehen. Die genaue Zahl gab das Unternehmen in einer Reaktion auf die Berichterstattung nicht bekannt, bestätigte aber, dass man derzeit vermehrt verdächtige Account-Aktivitäten prüft. Die angeblichen Besitzer der gesperrten Accounts wurden aufgefordert, ihre Telefonnummern anzugeben, bevor die Accounts wieder freigegeben werden. Teilweise gingen tausende von Followern verloren. In diesem Zusammenhang seien mehrere Nutzerkonten gesperrt und die Kontoinhaber aufgefordert worden, ihre Telefonnummern anzugeben. "Das ist Teil unserer aktuellen, umfassenden Bemühungen, Twitter für alle sicherer und gesünder zu machen", erklärte eine Konzernsprecherin.

Trump-Fans empört Anhänger von US-Präsident Donald Trump fühlen sich offensichtlich besonders von der Maßnahme gegängelt und beklagten sich bei Twitter, dass ihre Follower-Zahlen gesunken seien. Das Senden identischer Nachrichten über mehrere Accounts oder das gleichzeitige Retweeten oder Liken von mehreren Accounts kann Themen zu einem Eintrag in die Twitter-Trendliste verhelfen und einen falschen Eindruck davon vermitteln, wie weit verbreitet sie tatsächlich sind. Twitter stand zuletzt im Zuge der Russland-Ermittlungen von Sonderermittler Robert Mueller wegen seiner Sicherheitsstandards in der Kritik. Selbst die technische Möglichkeit dazu soll aus Apps verschwinden.

Twitter gibt betroffenen Nutzern bis zum 23. März Zeit, bevor es Accounts sperren will. Eine Ausnahme wurde für Bots von großem Interesse wie für Erdbebenwarnungen gemacht.

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