Schulmassaker: Als die tödlichen Schüsse fielen, wartete ein bewaffneter Hilfspolizist einfach ab

Florida Polizist quittiert Dienst weil er Schul Massaker nicht verhindert hat

Beim Angriff auf die Marjory Stoneman Douglas High School in Parkland wartete ein bewaffneter Hilfssheriff vor der Schule, anstatt einzugreifen.

Der Polizist, der an der Schule in Parkland im Einsatz war, trat nach seiner Suspendierung am Donnerstag von seinem Posten zurück. Dieser soll aber nicht eingegriffen haben, hieß es bei einer Pressekonferenz der Polizei. "Dafür lassen sich keine Worte finden", fügte Israel hinzu.

Der Hilfssheriff hätte in das Schulgebäude gehen und sich dem Amokläufer entgegenstellen und diesen letztlich töten müssen, sagte der Sheriff während einer Pressekonferenz. Währenddessen harrt ein bewaffneter Polizist vor dem Gebäude vier Minuten untätig aus. Das Attentat selbst dauerte sechs Minuten. Zuvor war meist von drei Minuten als Dauer gesprochen worden.

Neue Details zum Amoklauf an einer Schule in Florida mit 17 Toten deuten auf Versäumnisse der Sicherheitskräfte hin. US-Präsident Donald Trump sprach sich für einen bewaffneten Schutz von Schulen aus.

Zudem habe es bei dem Einsatz ein Kommunikationsproblem zwischen den Beamten gegeben, die die Überwachungsvideos des Schule einsehen konnte, und deren Kollegen, die an der High School im Einsatz waren. Dort sollen sie die Sicherheit erhöhen und in der Verbrechensprävention arbeiten, dazu gehören auch Vorträge und Mentoring-Aufgaben.

Offenbar war die Übertragung verzögert, wie der Polizeichef von Coral Spings, Tony Pustizzi, mitteilte.

Trump hatte nach dem Massaker im Wesentlichen fünf Punkte genannt, um auf Schulangriffe zu reagieren: die Bewaffnung bestimmter Lehrer, schärfere Sicherheitsprüfungen von Waffenkäufern, ein höheres Mindestalter von 21 Jahren für den Erwerb von Gewehren, ein Verbot von Schnellfeuerkolben und ein anderer Umgang mit Menschen, die psychische Probleme haben. Der Ausschuss habe auch die Befugnis Vorladungen zu erteilen, sagte Richard Corcoran. Er habe aber vor der Schule gewartet, statt einzugreifen - das gehe aus dem Video der Überwachungskameras und Zeugenaussagen hervor. Der erste Anrufer erklärte, er wisse über mehrere Ecken, dass C. ein Schulmassaker plane. Der zweite Anrufer äußerte, dass der 19-Jährige Messer und Waffen horte und dass er denke, C. plane einen Amoklauf.

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