USA planen neue Sanktionen gegen Nordkorea

Das freundliche Antlitz des nordkoreanischen Regimes

"Heute gebe ich bekannt, dass wir das größte Sanktionspaket gegen das Regime in Nordkorea verhängen, das es je gegeben hat", sagte der US-Präsident mit Verweis auf eine Rede, die er im Tagesverlauf halten wollte. Die neuen Strafmaßnahmen richten sich gegen 56 Handels- und Schifffahrtsunternehmen sowie einzelne Schiffe, die in den Außenhandel des ostasiatischen Landes involviert sind, wie aus am Freitag verbreiteten Vorabauszügen einer Rede von Präsident Donald Trump hervorging.

Das Finanzministerium belegte am Freitag 55 Schiffe, Reedereien und Handelsunternehmen mit Strafmaßnahmen.

Das amerikanische Finanzministerium werde bald Maßnahmen ergreifen, um Einnahmequellen trockenzulegen, die Nordkorea für sein Atomprogramm und das Militär nutze.

Während der derzeitigen Olympischen Winterspiele in Südkorea kam es zwar zu einer diplomatischen Annäherung zwischen den beiden koreanischen Staaten. Laut Regierungskreisen sind davon 27 Unternehmen und 28 Schiffe betroffen, die sich in Nordkorea, China, Singapur, Taiwan, Hongkong, den Marshallinseln, Tansania, Panama und den Komoren befänden, dort registriert seien oder unter den jeweiligen Flaggen führen. Die USA werden durch die Präsidententochter Ivanka Trump vertreten. Nach den bis zum 18. März laufenden Paralympics soll entschieden werden, wann die zunächst wegen Olympia verschobenen Militärmanöver Südkoreas und der USA nachgeholt werden sollen. Nordkoreas Machthaber versteht die Übungen als Provokation.

Die US-Regierung wirft ihnen vor, sie hätten Nordkoreas Regierung dabei unterstützt, die bisherigen Sanktionen zu umgehen.

Bei einem Abendessen in Präsidialamt plädierte Südkoreas Präsident hingegen vielmehr dafür, die im Konflikt um Nordkoreas Atomwaffen- und Raketenprogramm angelaufenen Gespräche fortzusetzen. "Nordkoreas Teilnahme an den Olympischen Winterspielen diente als Gelegenheit für uns, zwischen beiden Koreas aktive Diskussionen aufzunehmen, was die Spannungen auf der koreanischen Halbinsel gesenkt und die innerkoreanischen Beziehungen verbessert hat". Am Sonntag wird die Trump-Tochter an der Abschlussfeier teilnehmen.

NORDKOREA ⋅ Die USA wollen die Nordkorea-Sanktionen drastisch verschärfen.

Pence und Kim Yo-jong hatten sich während der Eröffnungsfeier der Spiele nicht die Hände geschüttelt, sondern sich gegenseitig ignoriert.

US-Vizepräsident Mike Pence hatte bereits während seiner Ostasien-Reise zu Beginn des Monats angekündigt, dass die USA in Kürze ihre bislang "härtesten und aggressivsten Sanktionen" gegen Nordkorea verhängen würden.

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