Bundesärztekammer will Onlinesprechstunden ermöglichen

Berlin (Reuters) - Ärzte dürften Patienten künftig vermutlich auch ausschließlich online über Kommunikationsmedien wie Skype behandeln. Dafür will die oberste Standesvertretung der Ärzte laut SPIEGEL-Informationen sorgen. Dafür will die Bundesärztekammer laut einem Bericht des Spiegel sorgen. Künftig soll es dort heißen: "Eine ausschließliche Beratung oder Behandlung über elektronische Kommunikationsmedien ist erlaubt, wenn dies im Einzelfall ärztlich vertretbar ist".

Die Telemedizin soll vor allem das Problem des Ärztemangels in ländlichen Regionen lösen. Demnach sollen reine Onlinesprechstunden, bei denen sich Arzt und Patient nie begegnen, ermöglicht werden. Geplant ist, dass der Deutsche Ärztetag im Mai über das Vorhaben abstimmt. Derzeit sind in Deutschland ganztägige Telemedizin-Bereitschaftsdienste in Landarztpraxen oder in Altenheimen "berufsrechtlich nicht zulässig", wie es im BÄK-Papier heißt. Ausnahmen gibt es etwa im Rahmen von Modellversuchen in Baden-Württemberg, die die Debatte über bundesweite Änderungen ins Rollen gebracht haben.

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