Olympia: IOC hebt Russlands Sperre auf

Die russische Flagge darf bei Olympia wieder gezeigt werden

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat die Sanktionen gegen Russland aufgehoben. "Zwei Athleten haben bei den Spielen aber gegen die Doping-Richtlinien verstoßen, was sehr enttäuschend war und das IOC von der Aufhebung der Suspendierung abgehalten hat", hatte IOC-Präsident Thomas Bach am Tag der Schlussfeier gesagt, zugleich jedoch angekündigt: "Die Sanktion ist aufgehoben, sobald klar ist, dass keine weiteren Dopingfälle aus Pyeongchang dazukommen".

Zuvor hatte bereits der ROK-Vorsitzende Alexander Schukow in Moskau verkündet: "Die Entscheidung des IOC ist von immenser Bedeutung für uns, denn dadurch sind die Rechte des Russischen Olympischen Komitees vollständig wiederhergestellt."Das ROK, das die Ergebnisse des McLaren-Reports zum organisierten Staatsdoping noch immer nicht anerkannt und dem Vernehmen nach eine Strafzahlung in Höhe von 15 Millionen Dollar erst kurz vor Fristablauf geleistet hat, sei per Brief über die Entscheidung informiert worden". Wegen massiver und staatlich geduldeter Dopingvergehen bei den Winterspielen 2014 in Sotschi hatten nur 168 Russen unter neutraler Flagge an den Winterspielen in Südkorea teilnehmen dürfen. Der Curler Alexander Kruschelnizki und die Bobfahrerin Nadeschda Sergejewa wurden überführt. Die Verbannung aus der olympischen Familie ist also Geschichte - allerdings mit leichter Verspätung. Die Anti-Doping-Agenturen hatten den Beschluss des IOC, die Bewährungsfrist nur um wenige Tage auszuweiten, scharf kritisiert. "Das ist ein weiterer kurzlebiger Deal". Der Umgang des IOC mit dem Thema habe sich von "schlecht "zu "schlechter "entwickelt". Stattdessen sollte der Beobachtungsstatus für Russland "bis Tokio 2020 fortgesetzt" werden.

Auch Russlands Präsident Wladimir Putin lobte die russischen Sportler für ihr Auftreten in Pyeongchang. Man könne den Russen vieles wegnehmen, aber nicht den Charakter, sagte er bei einem Empfang für die Olympioniken am Mittwoch. Putin würdigte das Eishockey-Team, das bei der Siegerehrung trotz Verbots die russische Hymne gesungen habe. Der internationale Kampf gegen Doping müsse zudem gerechter und transparenter werden. "Wir haben versucht, alle Regeln, die uns gesetzt wurden, zu erfüllen". Sie durften lediglich unter neutraler Flagge und ohne Nationalhymne antreten. "Jetzt wird alles wieder gut". Von den paralympischen Sommerspielen in Rio 2016 waren russische Sportler noch komplett ausgeschlossen gewesen. Das Internationale Paralympische Komitee hat nur 30 besonders überprüfte Sportler aus dem verbannten Land als "Neutrale Paralympische Athleten "nach Südkorea eingeladen". Das nationale Komitee Russlands wurde zwar ausgesperrt. Die 30 als sauber geltenden Athleten, davon fünf Begleitläufer, starten aber unter paralympischer Flagge auf spezielle Einladung.

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