Hallen-WM: Pinto über 60 m im Halbfinale ausgeschieden

Medaillenhoffnung für Tatjana Pinto

Die deutsche Meisterin Tatjana Pinto hat bei bei der Hallen-WM in Birmingham das Finale über 60 m und damit die insgeheim erhoffte Medaille verpasst.

"Das Finale zu erreichen, war ein Ziel". Im hochkarätig besetzten Feld der 60-Meter-Läuferinnen konnte die 25-Jährige dabei nicht an ihre besten Saisonleistungen anknüpfen.

Die letzte deutsche WM-Medaille über diese Strecke holte Melanie Paschke mit Silber 1995. Die übrigen Entscheidungen des Tages fanden ohne deutsche Beteiligung statt. Pinto war vor knapp zwei Wochen bei der Hallen-DM in Dortmund mit 7,06 Sekunden in die erweiterte Weltspitze gesprintet.

Die mit einer Zeit von 7,02 Sekunden angereiste Sprinterin lief nur 7,29 und qualifizierte sich gerade so als Dritte ihres Vorlaufs.

Schnellste war Freiluft-Weltrekordlerin Kendra Harrison (USA) in 7,77. Die Paderbornerin gewann ihren Vorlauf in 7,18 Sekunden.

Auch Mehrkämpfer Kai Kazmirek (Neuwied) darf weiter mit einer Medaille liebäugeln. Der WM-Dritte im Zehnkampf liegt in Birmingham nach drei von sieben Wettbewerben mit 2572 Punkten auf Platz drei. Es führte vor dem letzten Wettbewerb des ersten Tages Zehnkampf-Weltmeister Kevin Mayer (Frankreich/2714) vor dem Olympia-Dritten Damian Warner (Kanada/2669).

Pech hatte der deutsche Meister Richard Ringer über 3000 m. Somit qualifizierte sich Clemens Bleistein (München) als einziger deutscher Läufer für den Endlauf.

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