Maischberger-Talk: Wozu brauchen wir noch ARD und ZDF?

Im März 2017 diskutierte Beatrix von Storch bei „Maischberger“ über den Brexit

Es war ein illustrer Kreis, der sich gestern Abend bei Maischberger zur abendlichen Runde getroffen hatte, um darüber zu diskutieren, ob es ARD und ZDF noch brauche.

"No Billag" - über diese Initiative stimmen die Schweizer am kommenden Sonntag ab und entscheiden damit über den Fortbestand des dortigen öffentlich-rechtlichen Rundfunks in seiner bisherigen Form. Neben der Moderatorin, die von der ARD bezahlt wird, fanden sich auf der Befürworterseite noch Tom Buhrow (Intendant des WDR / Mindestgehalt etwa 400.000 Euro per anno) und Pinar Atalay (Moderatorin der Tagesthemen) ein. Er habe "noch nie den Versuch einer staatlichen Einflussnahme erlebt".

Die AfD-Politikerin Beatrix von Storch (links) hält öffentlich-rechtlichen Rundfunk für so überholt, wie es nach der Erfindung des Autos einst die Postkutsche war.

"Wozu brauchen wir noch ARD und ZDF?" - das wird die zentrale Frage der morgigen Ausgabe von "Maischberger" sein. Er sei "ein in der Wolle gefärbter öffentlich-rechtlicher Mitarbeiter", witzelte der 67-Jährige. Doch in der Debatte um die Verwendung der Rundfunkgebühren hatte er scharfe Kritikpunkte in die Sendung mitgebracht. Sie erneuerte die Forderung nach sofortiger Abschaffung des Rundfunkbeitrags. Jedoch hätte er gerne "mehr Einfluss darauf", was mit den vielen Milliarden gemacht werde.

Die Besetzung der Talkshow war irritierend: Storch als einzige Parteienvertreterin und der neoliberale Kofler, der alles dem Markt überlassen und das öffentlich-rechtliche System am liebsten auf die vier Sender Arte, 3sat, Phoenix und ZDFinfo reduzieren möchte - angesichts von so viel Populismus kamen seriöse Ansätze für eine Neuaufstellung von ARD und ZDF kaum zur Geltung. Mein 25-jähriger Sohn sagt: "Die bieten mir nix!" Wieso zum Beispiel in seiner Suada gegen "diese Gremien, die keine Ahnung vom Fernsehen haben", der Satz "Ich bin ein katholischer Ministrant gewesen "auftauchte, erschließt sich nur durch mehrfaches Studium der Sende-Aufzeichnung". "Es gibt ein flächendeckendes ZDF, und es gibt eine regionale ARD, und dann sollen sie sich am Sonntagabend zusammentun und einen schönen 'Tatort' machen". Auf der Seite der Kritiker standen die AfD-Bundestagsabgeordnete Beatrix von Storch und der Medienmacher Georg Kofler (Mitbegründer von Pro7, ehemaliger Vorstandsvorsitzender bei Premiere).

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