Mindestens ein Totesopfer bei Explosion in Kabul

Sicherheitskräfte sperren den Ort der Explosion

Augenzeugen sollen einem Reporter des Senders gesagt haben, dass das Ziel des Anschlages ein Konvoi ausländischer Soldaten gewesen sei, der die Gegend passierte.

In der afghanischen Hauptstadt Kabul kam es am Freitagvormittag zu euinem Selbstmordanschlag im Botschaftsviertel. Nach ersten berichten über eine schwere Detonation nahe einiger großer UNO-Anwesen, bestätigte ein Sprecher des Innenministeriums eine gezielte Attacke auf ein mit Ausländern besetztes Fahrzeug gerichtet. Die Wagen seien auf der großen Dschalalabad-Straße zu einem internationalen Lager unterwegs gewesen oder von dort gekommen, sagte ein weiterer Sprecher des Innenministeriums, Nasrat Rahimi, im afghanischen Fernsehen. Die internationale Nato-Mission Resolute Support war zunächst für einen Kommentar nicht erreichbar.

An der Jalalabad-Straße liegen unweit des Anschlagsorts auch zwei große Wohn- und Arbeitsanwesen der Vereinten Nationen und anderer internationaler Organisationen. In einem waren im Sommer auch die Büros der deutschen staatlichen Entwicklungshilfsorganisation GIZ eingezogen. Auf sozialen Medien waren Bilder einer dunklen Rauchwolke zu sehen. Sie berieten, wie die afghanische Regierung vor allem mit den radikalislamischen Taliban Frieden schliessen könnte. Präsident Ashraf Ghani machte den Taliban ein umfassende Friedensangebot. Die Taliban halten nach unterschiedlichen Schätzungen 13 bis 40 Prozent des Landes.

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