Verurteilter IS- Terrorist soll drei Gefangene getötet haben

Nils D. während seines Prozesses im März 2016 in Düsseldorf

Hamburg. Ein deutsches Ex-Mitglied des sogenannten "Islamischen Staats" soll in Syrien Gefangene der Terrormiliz misshandelt, gefoltert und getötet haben.

Der Generalbundesanwalt ermittle demnach gegen den 27-Jährigen Nils D. aus dem nordrhein-westfälischen Dinslaken wegen des Verdachts auf Kriegsverbrechen und Mord in drei Fällen. Nils D. galt lange als eine Art Vorzeigeaussteiger unter den ehemaligen IS-Kämpfern aus Deutschland. Das berichtet der "Spiegel". Ein Haftbefehl sei beantragt.

Die Bundesanwaltschaft wirft dem Mann nach Informationen des Nachrichtenmagazins vor, als Mitglied des sogenannten Sturmtrupps des IS im Gefängnis der nordsyrischen Stadt Manbidsch mit anderen Männern drei IS-Gefangene im zweiten Halbjahr 2014 gefoltert zu haben, bis sie starben. Den Ermittlungen der Bundesanwaltschaft liegen die Angaben eines syrischen Zeugen zugrunde. Ob sie tatsächlich belastbar sind, ist noch unklar. Dabei machte er den entsprechenden Berichterstattungen zufolge teilweise stark voneinander abweichende Angaben. Die Ermittler halten sie für glaubwürdig. Er war 2013 nach Syrien ausgereist und hatte nach seiner Rückkehr Ende 2014 mit den Behörden kooperiert. Deshalb wurde er 2016 zu einer vergleichsweise milden Gefängnisstrafe von vier Jahren und sechs Monaten verurteilt. Der Anwalt des Beschuldigten teilte dem "Spiegel" mit, sein Mandant bestreite die Vorwürfe.

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