Guterres fordert umgehende Versorgung Notleidender in Ost-Ghuta

Ein Konvoi des Roten Kreuzes auf dem Weg nach Ost-Ghuta. Hunderttausende Menschen sind in diesem heftig umkämpften und belagerten Gebiet in Not

"Über dieses Thema wird nicht verhandelt".

Vereinten Nationen haben Angriffe der syrischen Regierung scharf verurteilt, die zum Abbruch einer dringend benötigten Hilfslieferung im syrischen Ost-Ghuta führten. Truppen von Präsident Baschar al-Assad haben nach Angaben der Beobachtungsstelle inzwischen 40 Prozent des Gebietes eingenommen.

Zwar verkündete Russland vergangene Woche eine tägliche mehrstündige Feuerpause für Ost-Ghuta und die Schaffung von "humanitären Korridoren". In Ost-Ghouta und andernorts in Syrien waren die Kämpfe so gut wie unvermindert weitergegangen, obwohl der Sicherheitsrat vor rund zehn Tagen eine dreißigtägige Waffenruhe gefordert hatte. Die Entladung der Lastwagen musste allerdings "wegen eskalierender Gewalt und Unsicherheit" abgebrochen werden, teilte Ocha weiter mit. Das Treffen sei von Frankreich und Großbritannien erbeten worden und solle um 18.00 Uhr (MEZ) hinter verschlossenen Türen stattfinden, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Dienstag aus Diplomatenkreisen. Der Menschenrechtschef der Vereinten Nationen wird in seinem Jahresbericht unter anderem über Verbrechen in Syrien berichten.

Der jordanische UNO-Diplomat ist für seine unverblümte Kritik bekannt.

Ost-Ghuta vor den Toren der Hauptstadt Damaskus hat seit Mitte Februar die heftigsten Luftangriffe der Regierung seit Beginn des Syrien-Krieges 2011 erlebt.

Auch die Europäische Union hatte am Dienstag die Belagerung von Ost-Ghouta durch syrische Regierungstruppen in die Nähe von Kriegsverbrechen gerückt. Eine einjährige Belagerung, um die Bevölkerung auszuhungern, sowie der willkürliche Beschuss der Zivilbevölkerung könnten Kriegsverbrechen gleichkommen, hieß es in einer Mitteilung der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini sowie des EU-Kommissars für humanitäre Hilfe und Krisenschutz, Christos Stylianides.

Ein erster Konvoi mit Lebensmitteln und medizinischen Hilfsgütern für rund 27.500 Menschen war am Montag in den östlichen Vororten von Damaskus eingetroffen, wegen anhaltenden Beschusses hatten aber nur 32 von 46 Lastwagen entladen werden können. Er forderte eine "sofortige" Öffnung der Hilfskorridore und "sicheren und ungehinderten Zugang für weitere Konvois, um wichtige Lieferungen für hunderttausende bedürftige Menschen liefern zu können". Die UN und ihre Partnerorganisationen seien bereit, sofern es die Bedingungen zuließen, sagte eine Sprecherin des UN-Nothilfebüro Ocha. Sie betonte, dass für einen neuen Hilfskonvoi Sicherheitsgarantien der syrischen Regierung vorliegen müssten.

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