So will EU auf Trumps Strafzölle reagieren

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Eine Handelskrieg habe keine Gewinner, sagte EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström am Mittwoch.

EU-Handelskommissarin Malmström sagte in Brüssel, wegen der drohenden US-Strafzölle auf Stahl und Aluminium bereite man entsprechende Gegenmaßnahmen vor. Gleichzeitig stehen von seiten der Europäischen Union zwei Möglichkeiten im Raum: Zum einen könnten – nach dem uralten Auge-um-Auge-Prinzip – nun ebenfalls Strafzölle auf US-Produkte eingeführt werden und zum anderen eine Klage vor der Welthandelsorganisation WTO eingebracht werden. Entscheidungen seien aber noch nicht gefallen.

Als mögliche Begründung für die Maßnahme hatte Trump die nationale Sicherheit der USA genannt. Diese Begründung sei ebenfalls sehr zweifelhaft, betonte Malmström: "Wir können nicht sehen, wie die EU eine Bedrohung für die nationale Sicherheit der USA sein kann".

US-Präsident Trump hatte in der vergangenen Nacht seine Androhungen vor allem mit Blick auf die EU bekräftigt. Außerdem würden kurzfristige Schutzmaßnahmen im Stahlsektor nötig. Ziel dabei sei es, den durch die US-Maßnahmen erlittenen Schaden "auszugleichen".

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