Hugo Boss zahlt wieder mehr Dividende - Höhere Investitionen in 2018 geplant

Reduzierter Gewinn bei Hugo Boss

Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Hugo Boss auf "Neutral" nach Zahlen mit einem Kursziel von 70 Euro belassen. Eine besondere Enttäuschung sei aber der Ausblick für das Ebitda, das wegen hoher Investitionen 2018 nicht zulegen dürfte. Die Umsatzprognose sei zwar wie erwartet ausgefallen. 170 bis 190 Millionen Euro an Investitionen hat Hugo Boss eingeplant. 2017 waren es 128 Millionen Euro.

Zurückgehalten wurde der Konzern im vergangenen Jahr auch vom starken Euro. Die Papiere der Modekette fielen um rund 6 Prozent auf 68,30 Euro. Währungsbereinigt lag das Plus bei 3 Prozent.

Deutlicher nach oben ging es 2017 mit dem Konzerngewinn. Weil im Gegensatz zu 2016 aber die hohen Kosten für den Umbau des Unternehmens wegfielen, blieben 2017 unter dem Strich letztlich 231 Millionen Euro übrig - und damit fast ein Fünftel mehr als im Jahr davor. Die Aktionäre sollen 2,65 Euro Dividende je Aktie erhalten.

Eine enttäuschende Prognose von Hugo Boss für die Gewinnmarge hat den Kurs der Aktie am Donnerstag auf das niedrigste Niveau seit Ende November gedrückt.

Am Mittwoch hatte der Aufsichtsrat den Vertrag von Vorstandschef Langer um weitere drei Jahre bis Ende 2021 verlängert. Hugo Boss war durch die Flaute in der Textilindustrie aber auch durch hausgemachte Fehler in die Bredouille geraten. Hugo Boss hatte zudem zu viele Filialen in zu kurzer Zeit aufgemacht, was sich rächte, als der Modemarkt einknickte. Hugo Boss holte Finanzvorstand Yves Müller vom Kaffeeröster Tchibo.

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