Oculus Rift: Peinlicher Fehler macht Brillen unbenutzbar

Die Oculus-VR-Brille Rift ist vorerst unbrauchbar- weil versäumt wurde ein Sicherheitszertifikat zu verlängern

In Foren rund um die Rift gaben sich Nutzer derweil Notfall-Tipps, wie sich das Headset vielleicht doch wieder zum Laufen bekommen lässt, etwa durch ein Zurückstellen der Systemzeit.

Zurück in der Realität: Die Oculus Rift VR-Brille startet momentan nur mit einer Fehlermeldung und ist damit unbrauchbar. Da versäumt wurde, ein Sicherheitszertifikat zu verlängern, können sich die Brillen für VR-Spiele und -Anwendungen seit Mittwoch nicht mit den Oculus-Servern verbinden. Der Hinweis darunter rate dazu, einfach etwas zu warten und es nochmal zu versuchen, da eventuell gerade ein Update installiert wird. Der Hersteller arbeitet an einer Lösung - doch die ist komplizierter als gedacht. Ein Problem sei allerdings, dass durch das abgelaufene Zertifikat der übliche Weg für Software-Updates versperrt sei. "Wir gehen jetzt die Optionen durch", schrieb Oculus bei Twitter in der Nacht zum Donnerstag.

Bei playm.de heißt es, dass Nutzer eigenständig eine zumindest temporäre Lösung gefunden hätten.

Ein vorübergehender Workaround ist, die automatische Zeiteinstellung von Windows zu deaktivieren und das Datum um einige Tage zurückzusetzen. Oculus müsse danach noch einmal neugestartet werden. Oculus und sein Konkurrent HTC mit seiner Brille Vive haben sich aber das Ziel gesetzt, die Geräte auch für Unternehmen attraktiv zu machen, zum Beispiel zum Zwecke virtueller Immobilien-Besichtigungen oder Auto-Probefahrten. Firmen haben bei solchen Ausfällen traditionell eine niedrigere Toleranzschwelle als private Nutzer. Bisher blieben die High-Tech-Brillen trotz Preissenkungen ein Nischengeschäft.

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