Leipzig feiert Hinspiel-Erfolg gegen Zentih St. Petersburg

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Nachdem Salzburg sensationell bei Borussia Dortmund mit 2:1 siegte, schafften sich auch die Bullen aus Leipzig eine gute Ausgangsposition.

Die Leipziger mussten lange auf die durchaus verdiente Führung warten - erst nach knapp einer Stunde brachte Bruma den Gastgeber in Führung (56.). Von der linken Seite aus spielte der Portugiese Werner an, der den Ball mit der Hacke zurück in den Lauf von Bruma legte.

"Natürlich schmerzt der Gegentreffer", räumte auch Nationalstürmer Timo Werner ein, der sein großes Engagement mit dem Treffer zum zwischenzeitigen 2:0 belohnte: "Aber wenn wir auswärts so auftreten wie heute, muss uns Zenit erst einmal schlagen - zumal auch wir immer für ein Tor gut sind".

Leipzigs Trainer Ralph Hasenhüttl hatte zunächst überraschend auf Marcel Sabitzer verzichtet und den offensiveren Bruma gebracht. Der Salzburger wurde zur Pause ausgetauscht. In der 21. Minute hatte der 22-Jährige die Führung auf dem Fuß, zog mit rechts aber knapp übers Tor. Stefan Ilsanker kam nicht zum Einsatz.

Für 15 Euro bietet der deutsche Vizemeister mittlerweile Eintrittskarten für das Hinspiel im Achtelfinale der Europa League an, die Red Bull Arena könnte bei ungemütlichem Winterwetter womöglich nur zur Hälfte gefüllt sein. Olympique Marseille gewann das Heimspiel gegen Athletic Bilbao mit 3:1, Lazio Rom musste sich mit einem 2:2 gegen Dinamo Kiew begnügen. Für Milan war es das erste Gegentor in einem Pflichtspiel nach 569 Minuten. Arsenal, das zuvor vier Spiele in Folge verloren hatte, blieb danach am Drücker. Mchitarjan traf Metall, ehe Aaron Ramsey tief in der Nachspielzeit der ersten Spielhälfte auf 2:0 erhöhte. Das Rückspiel findet am kommenden Donnerstag in Sankt Petersburg statt (19 Uhr MEZ, Liveticker SPIEGEL ONLINE).

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