Barcelona-Tests: Vettel fleißig und schnell

Sebastian Vettel darf am Dienstag und Freitag im Ferrari Gas geben

Für den früheren Weltmeister-Rennstall war es am achten Tag der sechste Defekt. "Was soll man groß euphorisch sein, nur weil man mal vorn steht", sagte der 30 Jahre alte Deutsche.

Weltmeister Lewis Hamilton (England) ging auch beim Testfinale nicht auf Bestzeitjagd, sondern verlegte sich auf Rennsimulationen.

Doch damit nicht genug. Am Mittag übergab er den Silberpfeil wieder turnusmäßig an seinen Teamkollegen Valtteri Bottas, der 104 Runden fuhr. "Red Bull könnte eine echte Bedrohung werden", stimmte Hamilton im Fahrerlager zu. Der Mercedes-Mann drehte bis 13.00 Uhr 97 Runden.

In mehreren Schritten drückte Vettel die Rundenzeit auf 1:17,182 und bewies mit seinen insgesamt 188 absolvierten Runden, dass der SF71H nicht nur schnell, sondern auch zuverlässig sein kann. Ferrari schon, war aber auch nur eine Sekunde schneller als das von der Scuderia ausgerüstete amerikanische Haas-Team auf der deutlich langsameren supersoften Gummimischung auf Rang zwei. "Es gibt drei schnelle Teams und keinen Zweifel, dass Red Bull ein Gegner sein wird, mit dem wir in diesem Jahr um den Titel kämpfen müssen", betonte Mercedes-Technik-Chef James Allison im Interview mit Sky Sports. Allerdings muss Ferrari gerade im Kampf um die Pole gegen Mercedes aufholen. Hamilton stand elfmal auf Pole, Bottas weitere viermal.

Die Konkurrenz von Mercedes und Red Bull konzentrierte sich indes heute auf Long-runs und Technik-Tests (Formel-1-Tests 2018 im Live-Timing). Das könnte sich ändern. Verstappen hat den Biss, Verstappen hat das außergewöhnliche Talent.

Da schenken sich die viermaligen Weltmeister Hamilton und Vettel sowie der noch ungekrönte Verstappen rein gar nichts. Hinzu kommt dessen acht Jahre älterer Teamkollege Daniel Ricciardo im zweiten Red Bull. "Ich habe definitiv das Gefühl, dass wir uns auf dem richtigen Weg befinden", sagte Hamilton in Barcelona. Für alle wird der Große Preis von Australien zum Rätsellöser.

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