Europa-League Leipzig kann hoffen - BVB droht Aus

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                          Salzburg jubelt – imago  Eibner

Und apropos Insiderwissen: Das besitzen die Salzburger durch ihren deutschen Trainer Marco Rose natürlich auch - vielleicht ja deshalb haben sie das Achtelfinal-Hinspiel am Donnerstagabend mit 2:1 (0:0) gewonnen und können im Rückspiel am nächsten Donnerstag erstmals ins Viertelfinale der Europa League einziehen. In der 62. Minute legte Berisha nach, und machte das zweite Auswärtstor für die Salzburger. Trotz des Anschlusstreffers der Dortmunder durch André Schürrle hat Salzburg nun eine ausgezeichnete Ausgangsposition für das Rückspiel.

Es war gut zu erkennen, warum Salzburg seit 31 Pflichtspielen ungeschlagen ist, es hat unter Rose nur eines von 43 Pflichtspielen verloren, bei Sturm Graz. Auffällig war nur die linke Ausrichtung von Xaver Schlager im Mittelfeld, wo Berisha vorerst zentraler agierte. Ob Gonzalo Castro, Nuri Sahin, Julian Weigl oder Mahmoud Dahoud: Im Augenblick schafft es kein Borusse, dem Dortmunder Spiel nachhaltig die dringend benötigten Offensivimpulse zu verleihen.

Kapitän Schmelzer analysierte nach dem Spiel selbstkritisch: "Wir wirken bei Heimspielen so, als fehle uns das Selbstvertrauen, das uns mal ausgemacht hat". Erst rettete Borussia-Torhüter Bürki gegen den allein vor ihm auftauchenden Hwang, den anschließenden Kopfball von Dabbur kratzte Schmelzer vor der Linie (40.). Ömer Toprak zog Hwang so langen an der Schulter bis dieser im Strafraum fiel. Im völlig freistehenden Berisha fand dieser einen dankbaren Abnehmer.

Unmittelbar vor der Pause setzte Hwang einen leicht abgefälschten Schuss an die Stange.

Die Borussia drängte nun stärker auf den Anschlusstreffer. Der eingewechselte Pulisic flankt jedenfalls von rechts. Viel mehr kam aber auch im Finish nicht mehr, Salzburg blieb aktiv und hielt das Geschehen offen. Die beste Chance vergab noch Innenverteidiger Sokratis in der 80. Minute.

Signal Iduna Park, 53.700 Zuschauer, SR Vincic (SLO).

Gelbe Karten: Toprak, Schürrle, Weigl bzw.

Ganz schön verwirrend kann ansonsten so ein Europacupspiel sein, was schon damit losging, dass die Salzburger nicht das 4-4-2 spielten, das sie fürs offizielle Line-Up angegeben hatten. Gratulation an die Mannschaft.

"Der erste Schritt ist gemacht, wir freuen uns, aber wir feiern nicht". In solchen Spielen braucht man die maximale Leistung. Aber wir müssen aufpassen, es gibt noch ein Rückspiel. Wir sind unseren Prinzipien treu geblieben, haben nach vorne verteidigt. Die Entscheidung zum Elfmeter war knifflig. "Jetzt fahren wir nach Mattersburg". Peter Stöger: "Bei uns war vor allem die Laufleistung nicht ausreichend, es hat aber auch die Kreativität gefehlt". Dann gab es zuwenig Bewegung in der Offensive. Vor dem 0:2 war es ein Foul an mir. Ein Europacup-Match muss man über 90 Minuten mit 100 Prozent angehen. Es war nicht notwendig zu verlieren. "Wir sind noch nicht draußen".

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