So will Lidl gegen den Platzmangel in Großstädten vorgehen

Lidl Metropolfiliale

Lidl betreibt nach eigenen Angaben mehr als 10.000 Filialen in derzeit 28 Ländern.

Dicht besiedelte Ballungsräume bedeuten wenig Platz für Wohnungen und Einzelhandel. "Auf der anderen Seite planen wir ein individuell für diesen Standort entwickeltes Konzept mit Wohnbebauung". Bislang steht auf dem 7.700 Quadratmeter-Grundstück allein ein altes Lidl-Geschäft.

Anlässlich des Frankfurter Projekts erklärte Lidl, man habe bei seinem Expansionskurs "dicht besiedelte Großstädte mit Wohnraummangel im Blick".

"Die Lidl-Metropolfiliale ist ein interessantes Konzept, das Einzelhandel, Wohnungsbau und Büroflächen auf engstem Raum vereinen kann", erläutert Oberbürgermeister Feldmann.

"Wir haben Lidl als verlässlichen Partner kennengelernt und werden auch künftig eng mit dem Unternehmen zusammen arbeiten - beispielsweise auch beim Wohnungsbau".

In Frankfurt-Niederrad baut Lidl dagegen schon an einer Filiale, die mit weniger Fläche auskommt - allerdings ohne Wohnungen.

Die Metropolfiliale ist mit ihrem vergleichsweise geringen Flächenverbrauch auf den urbanen Raum zugeschnitten. Darum reicht die Hälfte der üblichen mindestens 6.000 Quadratmeter Fläche. Die Lidl-Metropolfiliale hat einen ebenerdigen Parkplatz, darüber aufgeständert befindet sich im ersten Stock die Verkaufsfläche. Damit gelangen Lkw und Anlieferfahrzeuge direkt in die Lagerräume von Lidl im ersten Stock. Bodentiefe Fenster über beide Etagen erzeugen ein großzügiges Raumgefühl im offenen Eingangsbereich. Breite Gänge und niedrige Regale machen die Filiale übersichtlich und sorgen für eine angenehme Einkaufsatmosphäre und eine attraktive Arbeitsumgebung für die Mitarbeiter. Kunden können ihre Elektroautos oder Fahrräder während ihres Einkaufs kostenlos an Schnellladestationen aufladen. Eine Dachbegrünung trägt dazu bei, Schadstoffe aus der Luft zu filtern und unterstützt die Wasserrückhaltung. In Zusammenarbeit mit der Wohnungsbaugesellschaft ABG Frankfurt Holding würde Lidl so etwa 110 neue Wohneinheiten bauen.

Während bei einer der Filialen im Zuge der Bauarbeiten erst noch festgestellt werden soll, ob Bedarf nach Wohnraum herrscht, sollen bei der zweiten insgesamt 120 Wohnungen entstehen.

Möglich wird dies durch den Abbruch einer bestehenden Filiale: Das Unternehmen möchte seine Filiale in der Mainzer Landstraße 377-385 durch einen zukunftsfähigen Neubau mit Wohnbebauung ersetzen.

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