Deutsche Bank legt Preisspanne für DWS-Börsengang fest

Die Deutsche Bank will mit dem Börsengang ihrer Fondstochter DWS
bis zu 1,8 Milliarden Euro einnehmen

Die Deutsche Bank peilt mit dem Börsengang ihres Vermögensverwaltungsgeschäfts einen Erlös von bis zu 1,8 Milliarden Euro an. Die Preisspanne für die einschließlich Mehrzuteilungsoptionen maximal 50 Millionen Aktien wurde auf je 30 Euro bis 36 Euro festgelegt.

Dazu wird es nur dann kommen, wenn die Nachfrage besonders groß ist.

Die Deutsche Bank hat für den Aufsichtsrat ihrer Fondstochter DWS namhaftes Personal gefunden. Für den Fall einer Mehrzuteilung stehen noch einmal 5,22 Millionen Papiere zur Verfügung.

In Finanzkreisen war von Erlöse von 1,5 bis 2,0 Milliarden Euro die Rede, die die Bank mit einem Verkauf von 25 Prozent der Anteile erzielen wollte. Intern hatte die Bank mit einer Bewertung zwischen sechs und acht Milliarden Euro kalkuliert. Das entspräche einem Börsenwert von bis zu 31 Milliarden Euro.

Die DWS gehört zu den grössten Vermögensverwaltern in Europa.

DWS und Nippon Life haben darüber hinaus eine strategische Partnerschaft vereinbart.

Neben der Mutter wird die Vermögensverwaltung DWS einen zweiten Grossaktionär bekommen. Die Partnerschaft ist auf fünf Jahre ausgelegt und umfasst auch Vertriebsmöglichkeiten und eine gemeinsame Produktentwicklung. Der fünfte Vertreter, den die Deutsche Bank zur Gruppe der unabhängigen Aufsichtsratsmitglieder zählt, ist noch nicht aufgeführt. Vonseiten der Deutschen Bank werden neben Deutsche-Bank-Vorstand Karl von Rohr, der schon länger als Aufsichtsratchef feststeht, seine Vorstandskollegin Sylvie Matherat und Asoka Wöhrmann, einst selbst DWS-Chef und heute Leiter des Privatkundengeschäfts der Bank in Deutschland, einen Sitz in dem zwölfköpfigen Gremium haben. Erster Handelstag für die Aktie, die als Kandidat für den Nebenwerteindex MDax gilt, soll der 23. März sein. Die Sparte, die bis vor kurzem noch Deutsche Asset Management hieß, ist traditionell ein stabiler Gewinnbringer im Deutsche-Bank-Konzern.

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