Hollerbach steht beim HSV vor dem Rauswurf - Nachfolger steht bereit

Hoffnungsträger Titz leitet erstes Training bei HSV-Profis. Christian Titz

Hollerbach äußerte sich zu den Freistellungen der HSV-Bosse kritisch: "Zwei Tage vor dem Spiel solche Entscheidungen, das hat manchen Spieler schon verunsichert, das habe ich gemerkt". Die Nachfolge soll intern gelöst werden.

Hamburg/München - Der Hamburger SV trennt sich nach nur sieben Wochen wieder von Trainer Bernd Hollerbach. Nach Informationen des "Kicker" steht die Beurlaubung des 48-Jährigen kurz bevor. Auch weitere Medien berichteten über eine mögliche Entlassung am Montag. Übernehmen soll U-21-Trainer Christian Titz, der mit der Regionalliga-Mannschaft auf Meisterschafts-Kurs liegt.

Ein Sprecher des Hamburger SV wollte die Meldung am späten Sonntagabend nicht kommentieren.

Hollerbach wird keineswegs die Schuld am Niedergang angelastet, das Gefühl, dass er nach sieben sieglosen Spielen mit nur drei Punkten noch Lösungen präsentieren kann, ist indes geschwunden.

Anstatt die Rothosen vor dem ersten Abstieg der Klubgeschichte zu bewahren, fand der HSV unter Hollerbach nie in die Spur. Zuletzt setzte es eine deftige 0:6-Klatsche beim FC Bayern München.

"Es sind die Verantwortlichen, die diese Entscheidung treffen müssen".

Der HSV hatte sich erst am vergangenen Donnerstag vom Vorstandsvorsitzenden Heribert Bruchhagen und Sportdirektor Jens Todt getrennt. "Die Herren werden irgendwann mit mir reden, ist doch klar", hatte Hollerbach nach der Niederlage gegen Bayern erklärt.

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