Immer mehr Übergriffe auf Bahn-Mitarbeiter

Richard Lutz Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn steht zu Beginn der Halbjahres-Bilanz-Pressekonferenz des Unternehmens vor dem Schriftzug DB Zukunft

Wer eine Platzreservierung habe und sich selbst übers Smartphone eingecheckt habe, werde nicht mehr kontrolliert.

In Zukunft können bestimmte Kunden des Unternehmens ihren Fahrschein einfach stecken lassen und stattdessen einen Kaffee beim Schaffner bestellen - das zumindest verspricht Bahn-Chef Richard Lutz im Gespräch mit der Zeitung "Bild am Sonntag".

Der Zugbegleiter wisse dann künftig, dass auf diesem Platz der eingecheckte Fahrgast sitzt.

"So kann sich das Zugpersonal anstelle der Fahrscheinkontrolle mehr um die individuellen Wünsche der Fahrgäste kümmern". Dadurch solle es bei Unwettern zu weniger Ausfällen kommen. In dem Lagezentrum sollen demnach künftig die Informationen zusammenlaufen, "die wir zur Verbesserung der Pünktlichkeit brauchen".

"Unser Ziel im Fernverkehr liegt für dieses Jahr bei 82 Prozent" sagte der Bahnchef. In den ersten zwei Monaten seien mehr als 81 Prozent der Züge pünktlich gewesen.

Als "unerträglich" bezeichnete Lutz die steigende Zahl von Übergriffen auf Bahnmitarbeiter. Lutz kündigte auch dort härtere Maßnahmen an: "Gemeinsam mit den Vereinen arbeiten wir daran, Randalierer in die Schranken zu verweisen". "Wir haben mehr Sicherheitskräfte eingestellt, diese besser ausgebildet und zeichnen mit Bodycams die Störer auf".

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