Angriff in Wien hatte offenbar politischen Hintergrund

Weitere Details rund um die Messerattacke auf einen Wachsoldaten in Hietzing wurden publik

Am Sonntag um kurz nach 23.30 Uhr war ein junger Mann mit einem Messer auf einen Wachposten vor der Wiener Residenz des iranischen Botschafters losgegangen.

Während einer Pressekonferenz im Innenministerium hat die Generaldirektorin für öffentliche Sicherheit, Michaela Kardeis über den derzeitigen Ermittlungsstand aufgeklärt.

Das seien die ersten Erkenntnisse aus den Ermittlungen der Polizei. Der Angreifer, der einen österreichischen Pass und ägyptische Wurzeln hatte, wurde bei seiner Attacke von dem Wachsoldaten erschossen. Die Auswertung der dort beschlagnahmten Beweismittel werde noch mehrere Tage dauern, sagte Kardeis. Das Motiv sei weiterhin unklar, betonte Kardeis: "Ich kann nicht konkreter werden".

Wie inzwischen auch bekannt wurde, hat der Mann vor wenigen Jahren selbst beim Bundesheer als Grundwehrdiener gedient.

Am Dienstag kam es vor dem Parlament in Wien zu einem weiteren Zwischenfall. Diese dürfen fünf Mal am Tag beten, bekommen ein eigenes Essen, dürfen sich einen Bart wachsen lassen, dürfen die Gebetsräume nutzen und bekommen an islamischen Feiertagen dienstfrei.

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