Elektroautos: VW Konzern baut 16 neue Produktionsstandorte für E-Autos

Matthias Müller Quelle dpa

Seine nach Gesamtvergütung kletterte im vergangenen Jahr auf 10,14 Millionen Euro, wie aus dem an diesem Dienstag veröffentlichten Geschäftsbericht hervorgeht. Derzeit geht das nach Angaben von Konzernchef Matthias Müller an drei Standorten. Schon in zwei Jahren sollen neun weitere Werke des Konzerns für die Produktion von E-Autos gerüstet sein. Um für den massiven Ausbau der umweltfreundlichen Elektromobilität die Batteriekapazitäten zu sichern, wurden bereits Partnerschaften mit Batterieherstellern für Europa und für China vereinbart.

Volkswagen habe in den vergangenen Monaten alles getan, um die sogenannte "Roadmap E" zügig und entschlossen umzusetzen, sagte Müller. Im vergangenen Herbst hatte der Konzern angekündigt, bis 2025 bis zu drei Millionen E-Autos pro Jahr zu bauen und 80 neue elektrische Modelle auf den Markt bringen zu wollen.

Der Vorstandsvorsitzende betonte aber, dass dies nicht die Abkehr von konventionellen Antrieben bedeute.

Zugleich denkt auch über eine eigene Fertigung von Batteriezellen nach. Während die festen Grundgehälter tendenziell angehoben werden, fallen die Regeln zur Berechnung erfolgsabhängiger Bonuszahlungen strikter aus und orientieren sich teils an der künftigen Entwicklung.

Trotz des Abgas-Skandal konnte VW 2017 einen Gewinn von 11,4 Milliarden Euro verbuchen. Der Umsatz stieg um 6,2 Prozent auf 230,7 Milliarden Euro. Der Aufsichtsrat hat das Gehalt des Vorstandschefs bei zehn Millionen Euro gedeckelt, die übrigen Vorstandsmitglieder sollen nicht mehr als 5,5 Millionen Euro erhalten. 2016 verdiente er noch rund 7,3 Millionen Euro. Dass Müller nun knapp darüber liegt, erklärte Finanzvorstand Frank Witter unter anderem mit Versorgungsansprüchen, die in dem Betrag enthalten seien. Und das, obwohl das Unternehmen mehrere Milliarden Euro für die Bewältigung der Dieselaffäre ausgeben musste. Euro. Insgesamt ist die Rechnung für die Folgen der Manipulation an der Abgasreinigung von Millionen Dieselautos, die im September 2015 bekanntgeworden war, inzwischen auf mehr als 25 Mrd.

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