Intime Details! Bayern-Doc rechnet mit Guardiola ab

Fußball- Bayern Doc Müller-Wohlfahrt lobt Heynckes

Konkret wirft Müller-Wohlfahrt dem angeblich innovativen Guardiola vor, beim FC Bayern "die Uhren zurückgedreht zu haben".

Machtgeil, in vielen Dingen ahnungslos und ohne Selbstbewusstsein: Das ist das Bild, das der Mannschaftsarzt des FC Bayern München, Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt, vom ehemaligen Trainer Josep Guardiola zeichnet. Mittlerweile ist Müller-Wohlfahrt wieder Bayern-Doc - und kritisiert den Ex-Coach der Münchner nun aufs Schärfste. Auszüge davon wurden in der "Bild" publiziert.

Eine Aussprache zwischen Müller-Wohlfahrt und Guardiola brachte keine Besserung – im Gegenteil. Müller-Wohlfahrt kündigte beim FCB – ein Jahr nach Pep Guardiolas Abgang zu Manchester City kehrte er 2017 allerdings wieder zu "seinem" Klub zurück. Guardiola haben sich zum einen "absolut nicht für medizinische Fragen" interessiert, "verlangte aber andererseits von uns, medizinische Wunder zu vollbringen". "Er sah mich offenbar in der Rolle eines Befehlsempfängers, über den er jederzeit verfügen konnte". Sie seien über seine Arbeitsweise informiert gewesen und hätten ihm das nötige Vertrauen geschenkt. Gleichzeitig gibt der Arzt Guardiola eine Mitschuld an den vielen Muskelverletzungen der Bayern-Stars in seiner Amtszeit: "Er wusste alles besser: Fünf Minuten Aufwärmen im Schnelldurchlauf, das musste reichen".

So nahmen die Spannungen zwischen Mannschaftsarzt und Trainer immer weiter zu. Bis der 75-Jährige eines Tages bei einem Gespräch "völlig die Beherrschung verloren" habe: "Ich habe Guardiola angeschrien und dann derart mit der Faust auf den Tisch gehauen, dass die Teller und Tassen nur so gescheppert haben". Für ihn persönlich sei es das erste Mal gewesen, dass er laut geworden sei: "Ich konnte nicht begreifen, dass ein Trainer, der so viele Lebensjahre zählte wie ich Berufsjahre bei den Bayern, mir und meiner Erfahrung keinerlei Gehör schenkte".

Guardiola habe ihm unter anderem die Schuld an dem körperlichen Zustand der Spieler nach der vernichtenden 1:3 Niederlage gegen den FC Porto im Champions-League-Viertelfinale 2015 gegeben. "Ich fühlte mich in meinem Ehrgefühl tief verletzt", berichtet Müller-Wohlfahrt, der die Bayern schliesslich nach 38 Jahren verliess. "Er scheint deshalb in ständiger Angst zu leben, nicht so sehr vor Niederlagen, sondern viel mehr vor dem Verlust von Macht und Autorität".

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