Mörder von Rupperswil steht vor Bezirksgericht

Eine Polizistin und ein Kriminaltechniker vor dem Wohnhaus im aargauischen Rupperswil Nach einem Brand wurden in dem Haus vier Leichen entdeckt sie alle sind Opfer eines brutalen Gewaltverbrechens geworden

Zudem plante er weitere, gleichgelagerte Verbrechen - ganz konkret.

Heute beginnt der Prozess gegen Thomas N. Bernerzeitung.ch/Newsnet berichtet live. Wie aus der Anklageschrift weiter hervorgeht, schaute sich der Schweizer diese immer wieder an - letztmals am 6. Mai 2016. Aus dem Papier geht auch hervor, dass der 34 Jahre alte Mann unmittelbar nach dem vierfachen Mord akribisch weitere Taten nach demselben Schema vorbereitete. Sechs Tage später wurde er in Aarau verhaftet, 146 Tage nach dem Gewaltverbrechen. Die Liste der Anklagepunkte umfasst total neun Punkte. "Sebastian Meier, Schulpsychologe", auswies. Ausserdem legte er einen selbst erstellten Brief vor, der vorgeblich von der Kreisschule Buchs-Rohr stammte. Danach zwang Thomas N. die 47-Jährige, an mehreren Bancomaten Geld abzuheben - insgesamt 10'000 Franken und 1000 Euro. Er soll außerdem den Bruder des Opfers, dessen Freundin und die Mutter getötet haben. Thomas N. besass zwei Alaskan Malamutes. Der 13-jährige Sohn der Familie diente ihm dabei als Projektionsfläche für seine pädophilen Neigungen.

Dem 13-Jährigen sei er wiederholt, scheinbar zufällig, begegnet. Gemäss den Erkenntnissen der Ermittler malte er sich ausser der Erfüllung seiner sexuellen Phantasien aus, rund 30 000 Franken zu erbeuten. Sie zeigt aber, wie gezielt und kaltblütig der Täter an jenem 21. Dezember 2015 im Einfamilienhaus in Rupperswil vorgegangen ist. Auch der jüngere Sohn wurde gefesselt und geknebelt.

Was tat Thomas N. nach der Tat? Entsprechende Filme fand die Polizei nach seiner Verhaftung auf konfiszierten Speichermedien. Er verging sich am jüngeren Sohn und schnitt seinen Opfern die Kehle durch. Erstes Opfer war der 19-jährige Sohn der Familie, der sich vorher aus seinen Fesseln hatte lösen können. Anschliessend ermordete er auf gleiche Weise die 21 Jahre alte Freundin des älteren Sohnes sowie die Mutter. Noch am Tag des brutalen Verbrechens soll er die Aufnahmen auf seinen Laptop überspielt haben. "Die Aufnahmen der sexuellen Handlungen waren für die Zukunft gedacht", heisst es in der Anklageschrift.

Der Beschuldigte habe seit vielen Jahren um seine pädophile Veranlagung gewusst, heisst es in der Anklageschrift.

Die Planung einer zweiten Tat begann sofort. Dabei hat er seinen Rucksack, den gefälschten Brief sowie eine Visitenkarte, mit der er sich als Doktor des Schulpsychologischen Dienstes ausgibt. Die entsprechenden Angaben sind in der Anklageschrift anonymisiert. Er hinterlegt jeweils ein Bild, Name, Alter, Wohnort, Schule.

Die Polizei setzt eine 40-köpfige Sonderkommission ein und kann den mutmasslichen Täter im Mai 2016 fassen. Gemäss der Anklage beabsichtigte Thomas N., die Familienmitglieder als Geiseln zu nehmen und seinen Mehrfachmord von Rupperswil nahezu eins zu eins zu kopieren.

Gleich ging der Beschuldigte bei einem Buben aus dem Kanton Solothurn vor. Er rief diese sogar an. Am 26. Januar 2016 begab er sich ins Wohnquartier der Familie, um deren Tagesablauf auszuspionieren.

Zu diesem Zeitpunkt hatte er laut Polizeiangaben bereits die nächste Tat geplant. Mit dabei hatte er den schwarzen Rucksack gepackt mit Seilen und Anzündwürfeln und allem, was er für die Umsetzung seines Plans benötigte.

Thomas N. wollte auch diese Eltern belügen. Auch die Namen von 11 Knaben im Alter von 11 bis 14 Jahren waren aufgeführt.

Die Anklageschrift enthält zahlreiche weitere Details zur Tat von Rupperswil und weiteren geplanten Morden. Ebenso am Dienstag findet die Befragung von Thomas N. zu seiner Person sowie zum Verbrechen statt. Aufschluss darüber erhofft man sich von den Aussagen des Beschuldigten während des Prozesses. Wie es in seinem Innern aussieht, können vielleicht die beiden psychiatrischen Gutachter etwas klarer machen.

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