Automaten gesprengt: Täter aus Niederbayern

Landeskriminalamt Bayern Einer der beiden gesprengten Fahrkartenautomaten am S Bahnhof in Grub

Tatverdächtiger in Straubing verhaftet Daraufhin erfolgte in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Ingolstadt - der zuständigen Ermittlungsbehörde für die Tat in Eichstätt am 4. März, bei der ein Fahrdienstleiter verletzt wurde - die Festnahme des Tatverdächtigen in seiner Wohnung im Landkreis Straubing.

Die Serie gesprengter Fahrkartenautomaten in Bayern hat ein Ende: Nach umfangreichen Ermittlungen der Ermittlungsgruppe "Automat" des Bayerischen Landeskriminalamtes wurde am Freitag, den 9. März 2018, gegen 23 Uhr ein dringend Tatverdächtiger festgenommen. Der angerichtete Sachschaden beträgt insgesamt mindestens 150.000 Euro, informiert das LKA.

Der Täter schweigt noch - die Polizei vermutet, dass der Niederbayer Komplizen hatte. Außer in Grub wurden noch Automaten in Burgthann, Weißenohe, Eichstätt und Neuhof an der Zenn gesprengt. Am 16. Februar sowie am 25. Februar wurden in Grub bei Poing (Landkreis Ebersberg) Automaten gesprengt, jeweils zwischen 3 und 4 Uhr nachts.

Der Tatort in Grub
Der Tatort in Grub

Im Laufe der kriminalpolizeilichen Ermittlungen stellten die Sprengstoffexperten fest, dass sich ein 22-jähriger deutscher Staatsangehöriger an mindestens zwei Tatorten zu den mutmaßlichen Tatzeiten aufgehalten hat. In allen sechs Fällen, unter anderem noch im Landkreis Nürnrnberger Land und im Kreis Forchheim, sei es das Ziel des Mannes gewesen, das Bargeld aus den Automaten zu stehlen.

Die Beamten durchsuchten seine Wohnung und entdeckten dabei Geldscheine, die Teil der Beute sein könnten. Auch an den jeweiligen Wartehäuschen entstand erheblicher Schaden. In einem Fall wurde die etwa 50 Kilogramm schwere Türe des Automaten fast 30 Meter weit geschleudert. Am Samstag erließ der Ermittlungsrichter am Amtsgericht Ingolstadt Haftbefehl gegen den 22 Jahre alten, arbeitslosen Mann. Der Festgenommene macht zu den ihm vorgeworfenen Straftaten derzeit keine Angaben.

Nach den bisherigen Ermittlungen geht das LKA allerdings davon aus, dass der Mann die Automaten nicht alleine gesprengt hat. Insbesondere werden weiterhin Zeugen gesucht, die an den oben genannten Tatorten und deren Umgebung verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben.

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