Bundespräsident Steinmeier ernennt Merkel zur Kanzlerin

Im November 2005 wurde Angela Merkel zum ersten Mal zur Bundeskanzlerin gewählt

Wer die Abweichler sind, ist geheim. Die CDU-Vorsitzende Angela Merkel ist zum vierten Mal gewählt worden.

Berlin - Rund sechs Monate nach der Bundestagswahl hat sich Angela Merkel zum vierten Mal nach 2005, 2009 und 2013 zur Kanzlerin wählen lassen.

Bei der Abstimmung im deutschen Parlament erhielt die CDU-Chefin 364 von 688 abgegebenen gültigen Stimmen.

Trotz des anfangs innerparteilich starken Widerstands gegen eine große Koalition rechnet SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil mit einer klaren Mehrheit für eine Wiederwahl Merkels. "Gewählt ist gewählt", sagte dagegen der künftige CDU-Verkehrsminister Andreas Scheuer nach der Abstimmung und verwies auf die langwierige Regierungsbildung.

Merkel nahm die Wahl an. Schäuble wünschte Merkel daraufhin "von Herzen Kraft und Erfolg und Gottes Segen bei der Bewältigung ihrer grossen Aufgabe". Die SPD-Fraktion erhob sich nach der Wahl am Mittwoch nicht und applaudierte nicht geschlossen.

Mit der Wiederwahl Merkels wird die SPD die politische Widersacherin im Bundestag öfter zur Kanzlerin gewählt haben als die eigene Parteiikone Willy Brandt zum Kanzler. SPD-Vize Manuela Schwesig schrieb auf Twitter: "Herzlichen Glückwunsch und auf gute Zusammenarbeit zum Wohle unseres Landes!" Das zeige, dass eine Reihe von Abgeordneten aus den Reihen von Union und SPD mit der Politik der Kanzlerin und Merkel selbst nicht einverstanden seien.

"Das ist für sie kein guter Start", sagte der stellvertretende FDP-Chef Wolfgang Kubicki.

Weil das Grundgesetz einen bestimmten Verlauf vorschreibt, werden einige Regierungslimousinen die rund zwei Kilometer zwischen dem Reichstag und dem Schloss Bellevue am Mittwoch mehrfach hin und her pendeln. Nach der für 9.00 Uhr vorgesehenen Wahl soll sich die Kanzlerin gegen 11.00 Uhr im Schloss Bellevue, dem Amtssitz des Bundespräsidenten, ihre Ernennungsurkunde abholen.

Anschliessend stand Merkels Vereidigung im Bundestag an.

Mit ihren neuen Ministern geht es für Merkel gegen 12.30 Uhr zurück ins Schloss Bellevue, wo auch die 15 Bundesminister offiziell ernannt werden sollen. Bundespräsident Steinmeier will dabei eine Rede halten. Während die Kanzlerin in den Wagen stieg, der sie zu Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bringen sollte, stellten Sicherheitskräfte den Mann ruhig, in dem sie ihn auf den Boden drückten.

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