Köln schmeißt Ultra-Vorsänger raus: Zwei Jahre Stadionverbot!

Ron-Robert Zieler schnappt sich einen Ball beim 3:2-Sieg in Köln

Nach den üblen Beleidigungen und Schmähungen in Richtung von Ex-Nationaltorwart Ron-Robert Zieler (VfB Stuttgart) im Heimspiel vor zehn Tagen hat der 1. FC Köln ein zweijähriges Stadionverbot gegen einen der beiden beschuldigten FC-Fans ausgesprochen. Ihm konnten die Äußerungen aufgrund von Videoaufnahmen eindeutig zugeordnet werden.

Es gilt ab sofort und ohne Bewährung für alle Spiele der Bundesliga, 2. Bundesliga, 3. Liga und den Regionalligen.

Zuvor hatte der 1. FC Köln zwei Verdächtige identifiziert und am Dienstag zu einer Anhörung in der Stadionverbotskommission des Vereins eingeladen. Und schon allein weil der FC den Vorsänger im vorigen Jahr bereits mit einem Stadionverbot auf Bewährung belegt hatte, kam er nun um ein zweijähriges Stadionverbot ohne Bewährung nicht herum. Der Beschuldigte habe zwar "Reue gezeigt", sich beim FC entschuldigt und sich um eine Entschuldigung bei Zieler und seiner Mutter bemüht.

Dem zweiten Tatverdächtigen hätten indes "keine schwerwiegende Beleidigung nachgewiesen werden" können, keine, "die aus Sicht der Kommission ein Stadionverbot gerechtfertigt" hätten.

Der 1. FC Köln habe als Club schnell reagiert und die "nötigen Maßnahmen ergriffen", ließ Thomas Schönig, Leiter der AG Fankultur verlauten. Noch nicht abgeschlossen ist ein Verfahren des Kontrollausschusses des Deutschen Fußball-Bundes gegen den 1. FC Köln wegen des Vorgangs.

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