Schülerin aus der Wetterau an Meningitis gestorben

Die Schülerin hatte sich am Donnerstag krank gemeldet – am Dienstag war sie tot

Schwere Betroffenheit und Trauer herrschen in Rosbach: Ein achtjähriges Mädchen ist dort am Dienstag an den Folgen der meldepflichtigen Krankheit Meningokokken-Meningitis verstorben. Nachdem die Beschwerden zunahmen, gingen die Eltern am Freitagabend mit dem Mädchen zum ärztlichen Bereitschaftsdienst nach Bad Nauheim, der die Einweisung in die Universitäts-Kinderklinik in Gießen veranlasste. Am Dienstag meldete die Klinik eine bakteriellen Meningitis an das Gesundheitsamt gemeldet.

In enger Zusammenarbeit zwischen Schule und Gesundheitsamt werden alle engen Kontaktpersonen ermittelt. Für sie wird nach den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes eine medikamentöse Prophylaxe angeboten. Die Eltern der betroffenen Mitschüler werden durch die Schulleitung aufgefordert, sich bei den jeweiligen Kinderärzten vorzustellen. Das gilt insbesondere für die Schüler der Klasse des Mädchens sowie eines Kurses, den die Schülerin in der vergangenen Woche besucht hat. "Auch die Lehrer sollen sich bei ihren Hausärzten vorstellen", teilt die Kreisverwaltung mit.

Wie der Leiter des Friedberger Gesundheitsamtes, Dr.

Die Krankheit Meningitis wird laut dem Gesundheitsamt des Kreises durch Bakterien verursacht und ist meldepflichtig. Im Wetteraukreis gebe es Jahre, in denen keine Erkrankungen registriert würden, in anderen Jahren seien es bis zu zehn. Wird sie rechtzeitig erkannt, kann sie durch eine Kombination von Antibiotika überwunden werden. Die Krankheit tritt vor allem bei Kindern auf. Die Erreger könnten beispielsweise durch Husten oder Niesen übertragen werden. Symptome sind Fieber, Schüttelfrost, starke Kopfschmerzen und Erbrechen.

Den besten Schutz bietet die Meningokokken-Schutzimpfung, die Kleinkinder in Deutschland bundesweit seit 2006 ab dem Alter von zwölf Monaten beziehungsweise ab Beginn des zweiten Lebensjahres erhalten. Den Ärzten gelang es nicht mehr, die Beschwerden des Kindes zu lindern.

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