US-Schüler protestieren vor dem Weißen Haus

Mit 7000 Schuhpaaren vor dem US-Kapitol gedenken Aktivisten an getötete Kinder

In den USA wollen am Mittwoch Tausende Schülerinnen und Schüler mit einem Streik gegen die Waffengewalt im Land protestieren. Das Verbrechen sei auf kalte, berechnende und vorsätzliche Weise und "ohne Vortäuschung von Moral oder Rechtfertigung" begangen worden, hiess es am Dienstag (Ortszeit) in Unterlagen der Ankläger, die dem US-Sender CNN und anderen Medien vorlagen. Damit wollen die Jugendlichen nicht nur an die Opfer erinnern, sondern auch für strengere Waffengesetze demonstrieren.

In Parkland, wo ein 19-Jähriger in der Marjory Stoneman Douglas High School am 14. Februar 14 Schüler und drei Erwachsene erschossen hatte, versammelten sich Schüler auf einem Sportplatz. Im Gedenken an die Opfer wollen Schüler und Studenten an diesem Mittwoch landesweit streiken.

Die Aktion wird von Empower organisiert, dem Jugendflügel des Protestmarsches Women's March, der am Tag nach der Amtseinführung von US-Präsident Donald Trump im Januar 2017 Zehntausende in Washington auf die Straße gebracht hatte. Die Gruppe forderte die Schüler auf, jeweils um 10.00 Uhr Ortszeit für 17 Minuten ihre Klassenzimmer zu verlassen. Mehrere engagierte Überlebende aus Florida erhoben dabei in den Medien und bei diversen Protestaktionen ihre Stimme, um härtere Waffengesetze und ein Umdenken der Politiker zu fordern. Ihren Angaben zufolge sind insgesamt 2.800 Walkouts angemeldet.

Die 18-jährige Alie aus New York schrieb auf der Homepage von Empower: "Der Kongress muss nun handeln, oder er wird es noch bereuen". Einige Schulen untersagten ihren Schülern aufgrund von Sicherheitsbedenken und wegen der Störung des Unterrichts die Teilnahme an der Aktion. Schüler und Lehrer verließen die Klassenräume, um der 17 Toten zu gedenken.

Nach dem Massaker am Valentinstag war in Florida und weit darüber hinaus eine Protestbewegung von Schülern entstanden. Auch für den 20. April, den Jahrestag des Amoklaufs an der Columbine Highschool in Colorado 1999, sind Protestaktionen geplant.

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