Datenschutz - Whatsapp gibt vorerst keine Daten an Facebook weiter

Whatsapp will sich künftig an die neue Datenschutzgrundverordnung halten

In Großbritannien wurde nun mit Datenschützern ein Waffenstillstand vereinbart: WhatsApp-Daten werden nicht an Facebook weitergegeben und im Gegenzug gibt keine Strafe für Facebook.

In Bezug auf bestehende Nutzer würde ein zukünftiger Datenaustausch beinhalten, dass die persönliche Daten zu einem Zweck getauscht werden, für den der Nutzer anfänglich bei der WhatsApp-Anmeldung nicht zugestimmt hat.

Nach einer anderthalbjährigen Untersuchung hat die britische Datenschutzbehörde eine abschließende Einschätzung zum Datenaustausch zwischen Whatsapp und Facebook abgegeben. Auf diese Weise vermied der Konzern eine potentielle Strafzahlung - das ICO stellte dementsprechend das im August 2016 begonnene Ermittlungsverfahren gegen Whatsapp ein, das wegen des Verdachts auf Verstoßes gegen den britischen Data Protection Act eingeleitet worden war. Der Messengerdienst räumte zudem ein, dass Facebook-Unternehmen die Nutzerdaten bereits verarbeiten würden, um Whatsapp "in den Bereichen Infrastruktur, Analyse und Monetarisierung" zu unterstützen. Sie tritt im Mai 2018 in der gesamten Europäischen Union in Kraft und führt zu einer umfassenden Änderung des Datenschutzes bei digitalen Diensten.

In Zukunft ist es also möglich, dass Whatsapp Nutzer nicht nur über die Datenweitergabe informieren, sondern auch um ihre Erlaubnis bitten muss. Danach solle die Weiterleitung nur erfolgen, wenn sie mit den Anforderungen der Datenschutzgrundverordnung konform gehe. Die Grundverordnung sieht außerdem vor, dass die Datenweitergabe nicht mehr an die Nutzung eines Dienstes gekoppelt sein darf. Vor zwei Jahren hatte Whatsapp nach der Übernahme durch Facebook angekündigt, die Nutzer-Telefonnummern und Daten zur Nutzungshäufigkeit von Whatsapp an Facebook weitergeben zu wollen.

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