Lebenslang für 34-jährigen Schweizer nach Vierfachmord

Schweiz: Mörder von Rupperswil zu Höchststrafe verurteilt

Die Staatsanwaltschaft hat lebenslange Haft und anschließende Verwahrung des 34-jährigen Angeklagten beantragt. Der ehemalige Fußballjugendtrainer hat zugegeben, kurz vor Weihnachten 2015 einen 13-Jährigen missbraucht und ihn, seinen Bruder, dessen Freundin und die Mutter der Jungen umgebracht zu haben. Die Quälereien an dem Kind nahm der Mann laut Anklage mit dem Handy auf. Zudem habe er weitere Überfälle nach dem gleichen Muster vorbereitet. Der Täter bezeichnete sich im Prozess als pädophil und sagte, er habe den jüngeren Sohn öfters auf der Straße gesehen und er habe ihn sexuell erregt. Thomas N. erhält eine lebenslängliche Freiheitsstrafe und wird ordentlich verwahrt, urteilte das Bezirksgericht Lenzburg am Freitag. Trotzdem muss der Mann nun lebenslang hinter Gitter.

Die Anwälte der Opferangehörigen verlangen hohe Entschädigungen. Der 34-Jährige sei zynisch, berechnend, gefährlich und in seiner bekundeten Reue als unglaubwürdig zu betrachten, so das Plädoyer der Nebenklage. Gutachter stellten eine narzisstische Persönlichkeitsstörung fest, die der Mann aber nach ihrer Auffassung mit einer mehrjährigen Therapie überwinden könne.

Die Pflichtverteidigerin plädierte auf 18 Jahre Haft. Der Richter bezeichnete den Täter aber als kaltblütig und skrupellos. Der Mann hatte sich als Mitarbeiter des schulpsychologischen Dienstes ausgegeben und so Zugang zum Haus der Familie verschafft. Der Angeklagte bedrohte den Vorwürfen zufolge die 48-Jährige und ihre 13 und 19 Jahre alten Söhne sowie die Freundin des Älteren und missbrauchte den jüngeren Jungen. Der Richter nannte ihre Argumentation grotesk. Unter anderem sagte die Anwältin, die Opfer hätten ja versuchen können, Hilfe zu rufen oder sich zu wehren.

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