Kursgewinne bei Versorgern treiben den Dax an

An der Wall Street ging es im späten Handel abwärts und auch in Fernost reagierten die Börsen mit Abschlägen auf die Nachricht.

Nachfolger Tillersons wird der derzeitige CIA-Direktor Mike Pompeo. Belasten könnte zudem der zum Dollar weiter anziehende Euro.

"Vielleicht wittern einige Investoren jetzt härteren Gegenwind aus den USA, sowohl handelspolitisch wie auch in Sachen Außenpolitik", sagte Jochen Stanzl vom Broker CMC Markets. Der TecDax rückte um 0,8 Prozent auf 2713 Punkte vor. Der Index der Technologiebörse Nasdaq legte 2018 rund zehn Prozent zu und damit mehr als jeder andere Branchen-Index. Nach einem Tageshoch bei 12.454 Zählern kam der Leitindex wieder leicht zurück und schloss mit 12.418 Punkten 0,6 Prozent im Plus.

Gute Vorgaben von den Übersee-Börsen und deutliche Kursgewinne bei den Aktien deutscher Energieversorger haben den Dax weiter vorangetrieben.

Die Schlagzeilen am Aktienmarkt zu Beginn der Woche lieferten die deutschen Energiekonzerne: RWE und Eon hatten bereits am Sonntag überraschend mitgeteilt, dass sie die Geschäftsfelder von Innogy unter sich aufteilen wollen.

Eon überzeugte mit Geschäftszahlen für 2017 und dem Ausblick.

Die Aktien von RWE sprangen zeitweise um mehr als 14 Prozent nach oben. RWE verdiente im vergangenen Jahr 1,9 Milliarden Euro. Analysten sprachen von soliden Ergebnissen. Die im Nebenwerteindex MDax notierten Aktien rutschten um vier Prozent ab. Am Vortag hatten sie mehr als neun Prozent dazugewonnen.

Abermals Schlusslicht im Dax waren die Anteile von Pro Sieben Sat 1 mit einem Minus von 5,1 Prozent. Die Aktien des Medienkonzerns steigen am kommenden Montag in den M-Dax ab.

"Die Anleger werden wieder mutiger", konstatierte Marktexperte Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners das Geschehen.

Größter Gewinner im Leitindex waren erneut die Titel von E.ON mit einem Kursplus von 4,4 Prozent. Gea-Aktien verloren 3,80 Prozent. Zwischenzeitlich kletterten sie auf den höchsten Kurs seit Dezember 2014. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,2320 Dollar, nachdem sie im Tageshoch auf 1,2341 Dollar gestiegen war.

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