Prozent der Berufstätigen hatten 2017 Rückenprobleme

Rückenschmerzen müssen nicht sein. Ein Berliner Experte erklärt wie man ihnen vorbeugt

Fast die Hälfte der Betroffenen (46 Prozent) werden in der Klinik als Notfälle aufgenommen. Rund jeder Vierte gab an, aktuell darunter zu leiden. 2003 hatte das nur etwa jeden zweiten Berufstätigen (55 Prozent) betroffen.

Die Zahl der Menschen mit Rückenproblemen ist in Deutschland laut DAK-Gesundheit in den vergangenen 15 Jahren deutlich gestiegen. "Da wir wissen, dass Stress und psychische Belastungen sich stark auf die Rückengesundheit auswirken können, sollte dieser Aspekt stärker bei der Diagnose und der Behandlung berücksichtigt werden", fordert der Vorstandschef der Kasse, Andreas Storm. Die Zahl der Krankenhausbehandlungen deswegen hat im Jahr 2016 einen Höchststand erreicht. 2016 waren es 30 000 Patienten mehr als 2010. "Das gesundheitspolitische Ziel, das Problem Rücken in den Griff zu bekommen, wurde nach den Ergebnissen unserer Studie nicht erreicht". "Die Untersuchung sollte zum Anlass genommen werden, die Angebote in den Bereichen Prävention und Versorgung auf den Prüfstand zu stellen". Die Krankenkasse wertete unter anderem Daten von zweieinhalb Millionen erwerbstätigen Versicherten aus und befragte 5200 Frauen und Männer zum Thema Rückenschmerz.

Zu den Risikofaktoren für Rückenschmerzen gehören demnach häufiges Arbeiten in unbequemer Körperhaltung, Termin- und Leistungsdruck sowie eine schlechte Work-Life-Balance.

Der ABC-Patientenratgeber "Sport & Bewegung gegen Rückenschmerzen" zeigt die häufigsten auslösenden Faktoren auf und gibt Betroffenen Tipps zur sportlichen Vorbeugung von Rückenschmerzen. 42 Prozent erhielten Schmerzmittel, fast jeder Dritte bekam eine Spritze (31 Prozent). Dabei hilft die IG BAU gemeinsam mit der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forst und Gartenbau (SVLFG) im Rahmen ihres Präventionsangebots "Rückengesundheit". 61 Prozent setzen auf Wärme in Form von Heizkissen, Bädern oder Sauna.

"Rückenschmerzen betreffen den Großteil der Bevölkerung: Etwa 85 Prozent aller Erwachsenen haben schon mindestens einmal an Rückenschmerzen gelitten", schreibt die Bertelsmann Stiftung im Faktencheck Rücken-Analyse. Rund jeder zwanzigste Arbeitnehmer ist mindestens einmal im Jahr wegen Rückenschmerzen krankgeschrieben. "Rückenschmerzen sind in 80 Prozent der Fälle ein Warnsignal, das etwas schiefläuft", erklärte der Kölner Sportmediziner Ingo Froböse.

"Rückenschmerzen sind meist harmlos und verschwinden auch wieder - ähnlich wie bei einem Schnupfen", meint die Physiotherapeutin. Schonen sollten sie sich seiner Ansicht nach aber auch nicht.

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