Syrien: 16 Zivilisten sterben bei Angriff auf Krankenhaus in Afrin

Ost-Ghouta ist weiter unter Beschuss

Zehntausende Zivilisten flüchten aus den belagerten Gebieten / Russische und syrische Luftangriffe dauern unvermindert an. Russland verhandle mit Rebellengruppen in Ost-Ghuta, die versuchten, die Menschen daran zu hindern, die Stadt zu verlassen, sagte der Minister. Das russische Verteidigungsministerium erklärte am Freitag, am Morgen hätten rund weitere 2000 Menschen das Gebiet verlassen.

Insgesamt wechselten am Donnerstag und Freitag etwa 15 000 bis 20 000 Menschen auf das Regimegebiet, um sich vor dem Bombenhagel in Sicherheit zu bringen. "Es gibt kein Wasser, keine Medikamente, kein Essen - nichts mehr", berichtete einer der Evakuierten dem Sender al-Dschasira.

Bei der Offensive der syrischen Armee auf Ost-Ghuta wurden nach Angaben der Vereinten Nationen in fast einem Monat mehr als 1100 Zivilisten getötet. Hintergrund ist, dass sie die YPG wegen ihrer Verbindungen zur verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK als Terrororganisation einstuft. Darin hieß es: "Diejenigen, die Afrin verlassen wollen, werden unter der Garantie der türkischen Streitkräfte stehen".

Die Kämpfe in Syrien haben erneut zu einer massiven Flucht von Zivilisten geführt.

Der UN-Sonderbeauftragte Staffan de Mistura warnte davor, die Waffenruhe als "Wahlmenü" anzusehen.

Unterdessen rief das türkische Militär die kurdischen Kämpfer in der nordsyrischen Stadt Afrin zur Aufgabe auf.

Regierungstruppen, die von der russischen Luftwaffe unterstützt werden, dringen unterdessen weiter in Ost-Ghouta vor. Sie könne nicht nur stückweise umgesetzt werden, sagte de Mistura. In der Rebellen-Enklave sind UN-Schätzungen zufolge rund 400.000 Menschen eingeschlossen. Die Beobachtungsstelle für Menschenrechte bestätigte den Angriff und die Opferzahlen. Damit habe sich die Zahl der Geflohenen in den vergangenen Tagen auf mehr als 35 000 allein in Afrin erhöht.

Seit Mitte Januar geht die Türkei gegen die kurdischen Volksschutzeinheiten YPG in Syrien vor. Die Zettel riefen dazu auf, "der türkischen Armee zu vertrauen" und den "Schutz des türkischen Militärs" zu suchen.

Syrien und Russland hatten am 27. Februar Fluchtkorridore eingerichtet, um den Zivilisten einen sicheren Abzug aus Ost-Ghuta zu ermöglichen. Bei Luftangriffen wurden Dutzende Menschen getötet. Mit der Entwicklung in dem Land und besonders den gemeinsamen Anstrengungen im Kampf gegen den internationalen Terrorismus zeigte sich Lawrow ebenso wie sein türkischer und iranischer Kollege zufrieden. Darin drückten die Außenminister zugleich ihre Sorge über andauernde Verletzungen der Feuerpause aus. "Wir glauben, dass die Garantiemächte ihre gemeinsamen Bemühungen verstärken müssen, damit die Verstöße gegen den Waffenstillstand beendet, Zivilisten geschützt werden und die Lieferung von humanitärer Hilfe gewährleistet wird". Bei dem Angriff seien 16 Menschen getötet worden.

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