US-Probleme verhageln Henkel den Jahresauftakt

Henkel-Chef Hans Van Bylen An der Jahresprognose wird trotz der aktuellen Probleme in den Vereinigten Staaten nicht gerüttelt

Das Dax-Unternehmen hält dennoch am Ausblick für das Gesamtjahr fest. Daher sei der Start in das erste Quartal 2018 nur verhalten verlaufen, hieß es seitens des Konsumgüterherstellers. Nur dank des weiter florierenden und wachsenden Klebstoffgeschäfts konnte Henkel im Konzern insgesamt den organischen Umsatz leicht steigern. "Die Ursachen der Lieferschwierigkeiten in unseren nordamerikanischen Konsumgütergeschäften sind identifiziert und werden derzeit behoben", betonte Vorstandschef Hans Van Bylen. Der Jahresausblick für den Gesamtkonzern wurde zugleich aber bestätigt. Durch Umstellungen in den Transport- und Logistiksystemen in Nordamerika entstandene Probleme bremsten Henkel nun aber aus.

Die Bereiche Beauty Care sowie Laundry & Home Care würden das erste Quartal wegen der Lieferschwierigkeiten in Nordamerika mit einem negativen organischen Umsatzwachstum abschließen.

Das Klebstoff- als auch das Hair-Professional-Geschäft seien von den Schwierigkeiten nicht betroffen und entwickelten sich "sehr gut". Das organische Wachstum soll weiterhin in der Bandbreite von zwei bis vier Prozent liegen, die bereinigte Umsatzrendite (Ebit) soll auf mehr als 17,5 Prozent steigen. Investoren reagieren in einer ersten Reaktion aber dennoch verunsichert: Der Kurs der Henkel-Aktie ging kräftig runter. Das bereinigte Ergebnis je Vorzugsaktie soll um 5 bis 8 Prozent zulegen.

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