Nach Konzert-Ausraster: Pietro Lombardi entschuldigt sich

Pietro Lombardi beim Schauland Reisen Cup 2018

Pietro Lombardi (25) erklärt seinen Deutsch-Diss! Nachdem der Halbitaliener bei einem Diskoauftritt von einem deutschen Besucher angelbich beleidigt wurde, behauptete der "Señorita"-Interpret: 90 Prozent der Deutschen seien assi. Unfassbar. Nicht die Ausländer". "Das sind wirklich so wenig Ausländer und so viele Deutsche", platzt es aus ihm heraus.

Die Reaktion der Fans folgt prompt: Laute Buhrufe hallen durch den Klub.

Pietro schließt seinen Post mit einer Liebeserklärung: "Deutschland ich hab euch lieb, zumindest die lieben deutschen ❤".

Tja, so entspannt ist die Sache dann aber nicht.

Bei seinem Auftritt im Pirmasenser Nachtwerk hatte Pietro offenbar endgültig genug von den fiesen Anfeindungen und setzte sich zur Wehr. "Finde die Aussage sehr anmaßend".

Zwischen zwei Liedern sagt Pietro Lombardi: "Ich hab eine Studie gemacht: Die Leute da draußen sagen immer, Ausländer sind asi". Seine ausländischen Anhänger hingegen feiern stets friedlich mit ihrem Idol, so der 25-Jährige. Lombardi: "Ich habe mich dann aus Wut falsch artikuliert".

Kein Wunder, dass viele Fans sich beleidigt fühlen. Ich habe mich nicht klar und deutlich ausgedrückt weil viele Emotionen im Spiel waren. Auf Pietros Facebookseite wurde eine Erklärung veröffentlicht: "Ich und mein Kind wurden am Samstag beleidigt". Dies ist am Samstag in Pirmasens passiert!

Die Aussage ist definitiv kein Angriff gegen Deutschland. Wer mich kennt weiß das meine Mutter deutsche ist und ich somit halb deutscher bin und in Deutschland aufgewachsen bin. Ich möchte diese Wörter nicht nochmal aufgreifen. "Irgendwann ist der Punkt gekommen, vor allem wenn es dann auch um meinen Sohn geht, wo ich schwarz sehe", erklärt Pietro sichtlich mitgenommen von den Geschehnissen. Wenn mein Sohn beleidigt wird, dann verliere ich natürlich jede Kontrolle. So war es jetzt am Samstag.

Lombardi präzisierte, dass 90 Prozent der Beleidungen auf seinen Konzerten von Deutschen kämen.

Ist er mit dieser Aussage zu weit gegangen?

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