Trainer soll 40 Mädchen missbraucht haben

Der Mann soll sich an 40 Mädchen vergangen haben

Weil er seine Opfer teils auch filmte, wird ihm neben dem sexuellen Missbrauch außerdem in 14 Fällen Herstellung von kinderpornografischem Material und in zwei Fällen - wegen der Drohung - Nötigung vorgeworfen.

Ein Schwimmlehrer aus Südbaden soll über mehrere Jahre hinweg Dutzende Kinder sexuell missbraucht haben. Nach Abschluss der Ermittlungen der Polizei wirft die Staatsanwaltschaft Baden-Baden dem Schwimmlehrer nun 136-fachen Missbrauch von Mädchen im Alter zwischen vier und acht Jahren vor. Der Mann habe die Kinder nicht nur gefilmt, es soll auch zu körperlichem Missbrauch gekommen sein.

Ein Schwimmlehrer aus Baden-Württemberg hat sich mutmaßlich an 40 kleinen Mädchen vergangen. Festgenommen wurde der Mann zunächst aufgrund von sechs Fällen.

Der Mann soll zwischen Oktober 2015 und bis kurz vor seiner Festnahme im September 2017 sein Unwesen unter anderem im Raum Rastatt, Baden-Baden und Achern getrieben haben. In 131 Fällen legt sie ihm sexuellen Missbrauch zur Last.

Mindestens zwei seiner Opfer soll der Mann massiv eingeschüchtert haben. "Er hat gedroht, dass er sie umbringt", sagte Sprecher Michael Klose.

37 Kinder sind namentlich bekannt. Sie wurden in Anwesenheit ihrer Eltern befragt. In drei Fällen steht die Identität noch nicht fest.

Der Schwimmlehrer selbst hat laut Staatsanwaltschaft bislang kein Geständnis abgelegt. Zunächst hatte er die Taten bestritten, inzwischen schweigt er zu den Vorwürfen. Im Zuge des Ermittlungsverfahrens wurden die Eltern der Kinder kontaktiert, die an seinen Schwimmkursen teilgenommen hatten. Er gehe aber davon aus, dass im April Anklage gegen den Verdächtigen erhoben werde.

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