Perus Präsident kommt möglicher Entmachtung mit Rücktritt zuvor

Der Präsident steht wegen der Korruptionsaffäre um den brasilianischen Baukonzern Odebrecht in der Kritik. Wegen seiner Verbindungen zu dem Unternehmen während seiner Zeit als Minister hatte der Kongress bereits im Dezember über eine Amtsenthebung abg

Bei seiner Rücktrittsankündigung im Fernsehen machte der direkt vom Volk gewählte Kuczynski seine politischen Gegner für das Scheitern verantwortlich. Die Opposition mit einer Mehrheit der Sitze im Parlament habe vom ersten Tag seiner Amtszeit an die Regierungsarbeit blockiert, sagte er in der Ansprache.

Kuczynski war im Zusammenhang mit der Korruptionsaffäre um den Baukonzern Odebrecht unter Druck geraten. Fujimoris Sohn Kenji soll als Gegenleistung dafür gesorgt haben, dass nicht genügend Stimmen für die Amtsenthebung Kuczynskis zusammenkamen.

Kuczynski werden Lügen über seine Beziehungen zu Odebrecht sowie "schwerwiegende Interessenkonflikte" vorgeworfen.

Kuczynski warf der Opposition vor, Schuld an seinem Rücktritt zu sein.

Zuvor waren geheim aufgenommene Videos mehrerer Verbündeter Kuczynskis aufgetaucht, die mutmaßlich versucht haben sollen, die Amtsenthebung mit dem Kauf der Stimme eines Abgeordneten zu verhindern. Bei der Präsidentenwahl 2016 war sie Kuczynski mit einer Differenz von nur 0,25 Prozentpunkten unterlegen. Der brasilianische Baukonzern hatte im Dezember eingeräumt, dass er in Peru zwischen 2005 und 2014 im Gegenzug für Bauaufträge Schmiergelder in Höhe von 29 Millionen Dollar gezahlt hatte.

Während eines Teils dieser Zeit hatte der ehemalige Wall-Street-Banker verschiedene Posten in der Regierung von Alejandro Toledo (2001 bis 2006) inne. Kuczynski hatte lange Zeit Geschäfte mit dem Odebrecht-Konzern bestritten. Diese seien aber völlig legal gewesen.

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