DWS-Aktie mit erstem Handelstag - alle Infos, alle Daten

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Der Börsengang der DWS-Aktie ist der größte deutsche Börsengang seit langer Zeit mit einem Emissionsvolumen von 1,4 Milliarden Euro, welches direkt an die verkaufende Mutter Deutsche Bank fließt - erhofft hatte man sich mal 2 Milliarden Euro Verkaufserlös. Dafür kann DWS die Aktien als Akquisitionswährung einsetzen und gedenkt dies auch zu tun. Zwischenzeitlich stand eine Strafzahlung von 14 Milliarden US-Dollar im Raum, was die Deutsche Bank finanziell an ihre Grenzen gebracht hätte.

Der erste Kurs der DWS-Aktie lag mit 32,55 Euro minimal über dem Ausgabepreis von 32,50 Euro. Die Mehrheit der Anteile soll aber bis auf Weiteres bei der Deutschen Bank verbleiben. Der Deutsche Aktienindex Dax gab vor dem Wochenende aus Sorge vor einem Handelskrieg um zwei Prozent nach. Die DWS verwaltet derzeit etwa 700 Milliarden Euro an Kundengeldern und gehört damit im internationalen Vergleich zu den kleineren Firmen. Diesen Tiefpunkt hatte das Papier im Oktober 2016 erreicht, als die Überlebensfähigkeit von Deutschlands größter Bank ernsthaft in Frage gestellt worden war.

Nicolas Moreau, Vorstandsvorsitzender der DWS Group, und Finanzvorstand Claire Peel schwingen beim Börsengang der DWS auf dem Parkett der Frankfurter Wertpapierbörse die Börsenglocke. Die Vermögensverwaltungs-Sparte eröffnete fünf Cent über dem Ausgabepreis (32,50 Euro).

Auf dem Niveau des Ausgabepreises sei die Emission fast drei Mal überzeichnet gewesen, hieß es in Finanzkreisen. Der Gesamtwert der Firma DWS liegt damit bei 6,5 Milliarden Euro. Die Option, das Aktienangebot bei entsprechender Nachfrage aufzustocken, nutzte die Deutsche Bank dennoch nicht.

Wichtige strategische Entscheidungen treffen nicht alle Anteilseigner bei der Hauptversammlung, sondern die persönlich haftenden Gesellschafter - also im Fall der DWS die Deutsche Bank. An sie seien mehr als zehn Prozent der Aktien zugeteilt worden, sagte ein Sprecher. Bei der Siemens-Medizintechnik-Tochter Healthineers waren es vorige Woche immerhin acht Prozent.

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