Neues Abfindungsprogramm Opel will noch mehr Mitarbeiter loswerden

Der Opel Corsa GSi

Der Autobauer Opel will bei seiner Sanierung noch mehr Mitarbeiter mit Hilfe von Abfindungen loswerden. Das ist eine weitere Maßnahme, auf die Geschäftsleitung und Betriebsrat im Rahmen der Einigungsstelle jetzt verabschiedet haben, nachdem für die Beschäftigten von Opel bereits im Dezember vergangenen Jahres Programme für Altersteilzeit (ATZ) und Vorruhestand (Senior Leave) vereinbart worden war. Das teilte das Unternehmen am Dienstag in Rüsselsheim mit.

Nach Informationen der "Wirtschaftswoche" vom Dienstag sollen pro Mitarbeiter bis zu 275 000 Euro brutto gezahlt werden. In Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat hat das Unternehmen ein neues Abfindungsprogramm aufgelegt.

Ab sofort bietet Opel Mitarbeitern ein attraktives Abfindungspaket an. Auch zu den bereits seit Monaten laufenden Programmen Vorruhestand und Altersteilzeit machte ein Opel-Sprecher keine genaueren Angaben.

Opel hat zu viel Personal an Bord, um die Produktivitätsvorgaben des neuen Eigners PSA erfüllen zu können. Die Sanierung soll aber ohne Entlassungen und Werkschließungen ablaufen. 2020 soll Opel einen Gewinn von zwei Prozent des Umsatzes abliefern.

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