Mögliche Trump-Attacke lässt Amazon-Aktie fallen

Lebensmittel getränke Industrie

Der amerikanische Präsident Donald Trump stellt eines der erfolgreichsten Unternehmen der Vereinigten Staaten öffentlich an den Pranger, den Onlinehändler Amazon.

Die Amazon-Aktie stürzte am Mittwoch um mehr als sieben Prozent ab.

Experten vermuten nun, dass der Bericht zu einer kleinen Panik an den Märkten führte und deshalb die Amazon-Aktie so drastisch einbrach. Im späteren Handel erholten sich die Amazon-Papiere auch wieder etwas und schlossen letztlich 4,5 Prozent schwächer.

Während der Kongress gegen Facebook vorgehen wolle, habe Trump sein eigenes Hass-Objekt im Visier. Trump sei "besessen von Amazon" und denke laut darüber nach, wie er dem Konzern wettbewerbsrechtlich beikommen könnte, schrieb der Informationsdienst Axios unter Berufung auf einen Insider. Insgesamt stützte die Website ihren Bericht auf fünf Quellen, die das Thema mit dem Präsidenten diskutiert hätten.

Allerdings, bemerkt Axios in einem anderen Artikel, haben auch andere Tech-Riesen eine Woche des Schreckens hinter sich. Dabei wurden unglaubliche 53 Milliarden Dollar an Börsenwert zerstört. In der Vergangenheit hatte Trump schon mehrfach mit einer Internetsteuer gedroht. Bezos ist außerdem Eigentümer der "Washington Post" - einer renommierten und regierungskritischen Zeitung, der Trump allerdings immer wieder vorwirft, Falschnachrichten zu verbreiten.

Die Sprecherin des Weißen Hauses Sarah Sanders sagte bei der täglichen Pressekonferenz, die Trump-Regierung erwäge hinsichtlich Amazon keinen politischen Kurswechsel. Trumps Urteil über das Blatt ist darum deutlich: "Fake News".

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