Bis zu 2,7 Millionen Einwohner der EU von Datenskandal betroffen

Facebook Daten

Facebook-Nutzer können Nachrichten, die sie an Freunde gesendet haben, in der Regel nicht mehr aus deren Posteingängen verschwinden lassen.

Facebook habe bestätigt, dass die persönlichen Daten von bis zu 2,7 Millionen Einwohnern der EU möglicherweise "in unangemessener Weise" an das Unternehmen Cambridge Analytica weitergeben worden seien, sagte ein Sprecher der EU-Kommission am Freitag. Mit der Ausbreitung auf das Gesundheitswesen würde Facebook über Nutzerprofile verfügen, die den Betroffenen mitunter gar nicht bewusst sind und sogar schaden könnten. Cambridge Analytica hatte die Nutzerdaten mittels einer App mit einem Persönlichkeitstest abgefischt.

Noch im März soll Facebook Gespräche mit großen US-Krankenhäusern darüber geführt haben, Facebook Patientendaten zur Verfügung zu stellen.

Bis zu 87 Millionen Nutzer sollen vom Datenskandal bei Facebook betroffen sein.

Denn noch vor einem Monat war man bei Facebook mit der Projektplanung beschäftigt: "Letzten Monat haben wir entschieden, dass wir die Diskussionen pausieren, damit wir uns auf andere wichtige Arbeiten konzentrieren können". Es soll eine einfache Möglichkeit geben, diese Apps zu löschen, kündigte Sandberg. Es ist noch immer unklar, welche Informationen der Nutzer genau bei der umstrittenen Firma Cambridge Analytica gelandet sind und was damit passiert ist. Anfangs war die Rede von lediglich 50 Millionen ausgespähten Accounts. Nach der damaligen Funktionsweise von Facebook hatte die App auch Zugang zu einigen Informationen der Freunde der Umfrage-Teilnehmer, etwa deren Likes und Interessen. Das erklärt die hohe Zahl betroffener Personen. Für das Verfahren werde Facebook "tausende" weitere Mitarbeiter einstellen, hieß es. "Sie haben Vorrang, weshalb wir zum Stehen gekommen sind".

Facebook hat heimlich alte Messenger-Nachrichten von Firmenchef Mark Zuckerberg aus den Empfänger-Posteingängen gelöscht.

Zuckerberg, der sich bereits in mehreren Interviews reumütig zeigte, stehen die ganz großen Befragungen noch bevor. Dabei geht es für den 33-Jährigen um nichts geringeres, als um die Rettung seines Lebenswerks.

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